Der 'Herminator' rief und sie alle kamen. Gut 4000 Fans feierten am Dienstagabend den neuen Weltcup-Gesamtsieger Hermann Maier in dessen Heimatort Flachau.

Mit dem Pferd zur Party:
Der Herminator tauchte auf ungewöhnliche Weise zu seiner 'Coming-Home-Party' auf. Maier ritt auf einem Pferd zur Party ein, wobei der eigens komponierte 'Hermann-Maier-Marsch' intoniert wurde. "Ich freue mich noch immer wie beim ersten Mal. Am meisten freue ich mich, dass sich so viele mit mir mitfreuen. Ich kann mich nur bei allen bedanken", ließ der 31-jährige Salzburger seiner Freude freien Lauf.

Briefmarke aufgelegt:
Für den berühmten Sohn der Gemeinde hatte man sich in Flachau auch wieder mächtig ins Zeug gelegt.Zusammen mit den Bergbahnen und dem Tourismusverband Flachau haben die 'Maier-Jünger' ihr Idol in einer Auflage von 10.000 Stück auf einer Hermann-Maier-Briefmarke verewigt.

Termin-Not:
Der Rummel um Hermann Maier ließ dem Skistar kaum Luft zum atmen. "Ich hatte noch überhaupt keine Zeit zum Genießen", gab der 14fache 'Kugel-Besitzer' unumwunden zu, der gar Interview- und Fototermine absagen musste.

Blick geht nach vorn:
Doch Maier wäre nicht Maier, wenn er nicht auch schon wieder an die Zukunft denken würde. Zur nächsten Saison hat sich der ÖSV-Hero einiges vorgenommen: "Mein Ziel ist es, die eigenen Stärken auszubauen und die Schwächen auszumerzen." Auch hinsichtlich seines lädierten Fußes zeigte sich Maier zuversichtlich: "Er hat sich übers Jahr positiv entwickelt." Außerdem hat Hermann Maier noch den einen oder anderen Angriff auf bestehende Skirekorde im Blick. Der 50 Weltcupsieg ist zum Beispiel in greifbarer Nähe.