Das Weltcupfinale 2004 in Sestriere (ITA) ist Skigeschichte. Wie in jedem Jahr bildete dieses Event den Abschluss der alpinen Ski-Weltcup-Saison. Die besten Athleten der jeweiligen Disziplinen gaben noch einmal alles und haben ihren Punktestand so gut es ging in die Höhe getrieben.

Das Programm des Weltcup-Finales:
Die Damen und Herren haben beim Finale nochmals alle Disziplinen ausgetragen. Das Programm des diesjährigen alpinen Weltcup-Finales sah wie folgt aus.

Mittwoch 10. März:
Abfahrt der Herren um 09.30 Uhr
Mittwoch - die Lage nach dem Abfahrts-Weltcup-Finale der Herren - so war es

Abfahrt der Damen um 12.30 Uhr
Mittwoch - die Lage nach dem Abfahrts-Weltcup-Finale der Damen - so war es

Donnerstag 11. März:
Super-G der Herren um 09.30 Uhr
Donnerstag - die Lage nach dem Super-G-Weltcup-Finale der Herren - so war es

Super-G der Damen um 12.30 Uhr
Donnerstag - die Lage nach dem Super-G-Weltcup-Finale der Damen - so war es

Samstag 13. März:
Slalom der Damen um 09.00 Uhr
Samstag - die Lage nach dem Slalom-Weltcup-Finale der Damen

Riesenslalom der Herren um 10.00 Uhr
Samstag - die Lage mitten im Riesenslalom-Weltcup-Finale der Herren
Samstag - die Lage nach der Absage des Riesenslalom der Herren

Sonntag 14. März:
Slalom-Finale der Herren um 09.00 Uhr
Sonntag - die Lage nach dem Slalom der Herren

Riesenslalom der Damen um 10.00 Uhr
Sonntag - die Lage nach dem Riesenslalom der Damen

Teilnahmeberechtigung:
Folgende Kriterien erlauben es einem Athleten, bei den Weltcupfinals dabei zu sein: In Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Slalom qualifizieren sich automatisch die in den jeweiligen Disziplinen punktbesten 25 Aktiven der laufenden Saison. Dazu gesellen sich die amtierenden Junioren-Weltmeister, die stets am Saisonfinale teilnehmen dürfen. Automatisch mit dabei sind auch jene Athletinnen und Athleten, die 400 oder mehr Weltcuppunkte gesammelt haben - sie dürfen in allen Disziplinen an den Start gehen ('400er-Regel').

Keine Kugeln mehr zu vergeben:
Die beiden großen Kristall-Kugeln, die für den Gesamt-Weltcup, haben mit Hermann Maier und Anja Pärson nach harten Kämpfen neue Besitzer gefunden.

Duell Pärson - Götschl um den Gesamt-Weltcup:
Bei den Damen hatte die Schwedin Anja Pärson bereits im Vorfeld den Slalom- und auch den Riesenslalom-Weltcup gewonnen. Im Super-G und in der Abfahrt hatte am Ende Renate Götschl (AUT) die Nase vorn.

Vierkampf um den Gesamt-Sieg bei den Herren:
Die Herren blicken auf ein äußerst spannendes Weltcupfinale zurück. Im Kampf um den Gesamt-Weltcup waren die vier Kontrahenten Hermann Maier (AUT), Stephan Eberharter, Benjamin Raich (AUT) und Bode Miller (USA) lange dicht zusammen. Maier behielt schließlich die Oberhand, das Wetter (Rennabsage Riesenslalom) half ein wenig mit. Für Eberharter blieb der Abfahrts-Weltcup, den Super-G-Weltcup hatte Maier schon vor den Finals in der Tasche gehabt. Bode Miller rettete den Riesenslalom-Weltcup nach Amerika (ebenfalls mit Unterstützung von 'Kollege' Nebel!). Im Slalom machte Rainer Schönfelder (AUT) den 'Sack' zu und verwies Kalle Palander (FIN) auf den zweiten Platz.

Lange Wettkampftradition in Sestiere:
Beginnend 1967, als hier der erste alpine Ski-Weltcup stattfand, folgten zahlreiche Weltcup-Rennen. Darüber hinaus war der Ort in den italienischen Alpen 1997 Ausrichter der alpinen Skiweltmeisterschaften. Nächstes großes Ziel sind die Olympischen Spiele 2006 in Turin; viele Wettkämpfe der Wintersport-Disziplinen werden in Sestriere ausgetragen.

Ideal für Wintersportfans:
Mit 35 Pisten und 19 Skiliften ist Sestriere das Epizentrum der italienischen Skiregion Vialattea, die auch die 'Milchstraße' genannt wird. Von hier aus lassen sich hervorragend die Skiorte in der Umgebung erkunden: Zwischen Sestriere und Sauze D`Oulx, Sansicario, Cesana, Claviere, sowie dem französischen Montgenèvre besteht eine direkte Lift-Anbindung. Die Region bietet über 140 Pisten (400 km befahrbare Hänge), verbunden durch 92 Lifte.

Beste Schneebedingungen vor Ort:
Vor allem fortgeschrittene Skifahrer kommen auf ihre Kosten (57% aller Pisten für Fortgeschrittene), aber auch Anfänger (34% aller Pisten) können auf blauen Pisten üben, bevor sie sich auf die steileren Pisten wagen. Gelegen in einer Höhe von 2000m herrschen in Sestriere immer beste Schneebedingungen. Urlauber erreichen den Ort in einer Autostunde vom Flughafen Turin und finden Quartier in zahlreichen Hotels unterschiedlicher Klassen. Im Sommer wird Golfen, Wandern, Rafting und Mountainbiken groß geschrieben.

Ein Muss für Alberto Tomba-Fans:
Die Giovanni A. Agnelli Abfahrtsstrecke ist für Alberto-Tomba Anhänger ein absolutes Muss. Hier gewann der Publikumsliebling 'la bomba' 1987 seine erste Weltcup-Medaille in einem grandiosen Doppelsieg im Slalom und Riesenslalom; der erste Schritt einer Erfolgsstory. Tag und Nacht kann man in den Spuren des Meisters fahren, denn die Piste ist bei Nacht komplett beleuchtet.

Skifahren auf italienisch:
Das bedeutet nicht nur entspanntes Pistenvergnügen, sondern dazu gehört auch gutes Essen, Trinken und Sonne tanken. Sestriere bietet eine große Bandbreite an Restaurants mit deutscher, französischer und natürlich italienischer Küche. Wenn man nun noch ein gepflegtes Nachtleben hinzunimmt, hat man alles, was zur italienischen Dolce Vita dazugehört. Am Wochenende ist Sestriere ein beliebtes Ausflugsziel für die Partyszene aus Turin und Mailand, die sich ganz sicher auch ein Großereignis wie das Weltcupfinale nicht entgehen lassen wird.

Kontakt:
SESTRIERES S.p.A. - P.le Agnelli
4 - 10058 SESTRIERE (TO)
Tel.: 0122 79.94.11
Fax: 0122 76.294
net: www.vialattea.it/en/index.html