Nachdem das Head XRC Team Mitte der Saison mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatte, zeigt die Formkurve wieder deutlich nach oben.

Zurück zu alter Stärke:
Der Vorarlberger Klaus Waldner fand im schweizerischen Unterwasser wieder zu alter Stärke zurück und belegte hinter Lokalmatador Andreas Steffen den 2.Platz. Auch Alexander Feinestam aus Schweden ist nach seiner schweren Verletzung in Laax wieder halbwegs schmerzfrei und fuhr in seiner Heimat beim Rennen in Vemdalen ins Finale, wo er sich den 4.Rang erkämpfte. Die einzige Dame im Head Skicrossteam, Franziska Allgäuer, fuhr zweimal aufs Stockerl und erreichte sowohl in Damüls als auch in Unterwasser den 3.Platz.

Auch Gstrein, Allgäuer und Herrmann in Form:
Rookie Hans Jörg Gstrein aus Sölden kommt immer besser in Fahrt und fuhr in Damüls zum zweiten Mal heuer ins Finale, wo er hinter der Salomonarmada Auderer, Grüner und Zangerl nach hartem Kampf als Vierter die Ziellinie überquerte. Sehr beständig auch die Leistung von Michael Allgäuer, der in Damüls und Westendorf das kleine Finale gewann und nun heiß auf den ersten Finalsieg ist. Hervorragende Leistung auch beim deutschen Crosser Markus 'Hermes' Herrmann, der beim Rennen am Arber nur vom starken Tschechen Tomas Kraus geschlagen wurde.

Weitere Rennen stehen an:
Ende der Woche reist das Head Team zum internationalen Crossmaxrennen nach Are; gleich danach geht’s zum Weltcupfinale nach Sauze d’ Oulz in Italien, wo die weltbesten 32 Crosser der heurigen FIS Weltcupsaison um den Sieg kämpfen werden. Im Anschluss daran wartet noch ein nationales Rennen in Grindelwald. Laut Teamchef Andreas Ehrensberger sind alle Fahrer sehr motiviert und in ausgezeichneter Verfassung und greifen nach dem ersten großen Sieg der Saison.

Fiegl verletzt:
Unerfreuliches gibt’s leider vom besten Fahrer der Headcrew, Dave Fiegl, zu vermelden, der sich nach schwerer Schulterverletzung zwar auf dem Weg der Besserung befindet, allerdings heuer kein Rennen mehr bestreiten kann.