Am 07. und 08. Februar trifft sich die alpine Damenweltelite am Großen Arber. Auf dem Rennprogramm stehen dann ein Slalom - sowie ein Riesenslalom-Wettbewerb. Die Strecke am Arber gehört zu den schwierigsten im alpinen Damen-Weltcup.

Deutsche Damen mit Heimrennen:
Nach den zuletzt starken Leistungen der deutschen Damen wird mit vielen Zuschauern gerechnet. Nicht nur die beiden Weltcup-Siege von Maria Riesch am vergangenen Wochenende in Haus/Ennstal (AUT) sorgen für gute Stimmung im DSV-Lager. Auch die vorderen Platzierungen von Monika Bergmann-Schmuderer und Martina Ertl in dieser Saison in den technischen Disziplinen machen Hoffnung für ein erfolgreiches Rennwochenende für die deutschen Fans am Arber.

Hilde Gerg nicht am Start:
Die Führende im Super-G-Weltcup, Hilde Gerg, wird an diesem Wochenende nicht am Start sein. Sie läßt die beiden Rennen in den technischen Disziplinen aus, um neue Kraft zu tanken für das Saisonende.

Pärson greift wieder an:
Im Kampf um den Gesamt-Weltcup kann es erneut zu einem Führungswechsel kommen. Nachdem Renate Götschl (AUT) im Moment mit 1048 Punkten in Front ist, wird die Schwedin Anja Pärson alles daran setzen, dieses wieder zu ändern am Arber. Sie liegt nur 28 Punkte hinter Götschl und geht als Favoritin in die Rennen am Wochenende. Schließlich siegte Pärson bei den letzten technischen Renenn in Maribor sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom. Man darf also gespannt sein, wer nach den Rennen am Arber die Führung inne hat.

Das Programm für die Rennen am Arber 2004:
Samstag, 07. Februar 2004: Riesenslalom der Damen
1. Durchgang ab 09.15 Uhr
2. Durchgang ab 12.00 Uhr
Sonntag, 08. Februar 2004: Slalom der Damen
1. Durchgang ab 09.15 Uhr
2. Durchgang ab 11.45 Uhr

Natürlich werden wir von diesen Rennen in unserem Live-Ticker berichten.

Letztmals Weltcuprennen 1997:
Zuletzt 1997 fanden Weltcuprennen am Großen Arber statt. Damals siegte die Italienerin Deborah Compagnoni in beiden ausgetragenen Riesenslaloms, den Slalom gewann die Schwedin Pernilla Wiberg. 1999/2000 waren ebenfalls Rennen angesetzt, doch mussten diese aufgrund von zu viel Schnee und Sturmböen abgesagt werden.

Geschichte des Weltcups am Arber:
Mitte der 60er Jahren fing alles an. Der SC Zwiesel am Arber veranstaltete alljährlich einen Slalom, der dann in den Jahren danach auch Läufer aus Österreich anzog. Darunter war im Winter 1968/69 auch Toni Sailer, der als Coach nach Zwiesel kam und die Veranstalter damals animierte, sich auch einmal für 'höhere' Aufgaben zu bewerben. Der DSV stimmte zu und so kam es im Sommer 1970 zur 'Homologation' (= Überprüfung auf die Tauglichkeit für internationale Rennen) der Strecken am Großen Arber. 1972/1973 gab es erstmals Europacuprennen am Arber und im Winter 1975/76 vergab die FIS erstmals einen Herren-Riesenslalom im Rahmen des Weltcups an den Arber.

Die Strecken am Arber:
Streckenprofil Riesenslalom:
Start: 1.410m
Ziel: 1.070m
Höhendifferenz: 340m
Streckenlänge: 1.023m

Streckenprofil Slalom:
Start: 1.268m
Ziel: 1.070m
Höhendifferenz: 198m
Streckenlänge: 700m

Kontakt und Information:
Organisationskomitee Arber - Kristall - Pokal
Organisationsleiter Ernst Schneider
Rathaus Stadtplatz 27, 94227 Zwiesel
Tel.: 0049 9922 - 840520
Fax: 0049 9922 - 5655
web: www.weltcup-arber.de
mail: info@weltcup-arber.de