ÖSV-Behindertenskisportlerin Danja Haslacher begann ihre so erfolgreiche Skikarriere 1994/95 mit dem ersten Rennen im Europacup in Aosta. Dort belegte sie im Riesenslalom den 3. Platz. Weitere Erfolge sollten nicht lange auf sich warten lassen. Bereits im Jahre 1998 konnte sie große Erfolge feiern.

Gold bei den Paralympics:
Zu einer der erfolgreichsten alpinen Skisportlerinnen im Behindertensport machten sie die Goldmedaillen bei den Paralympics in Nagano 1998 und Salt Lake City 2002. In Nagano war die Österreicherin im Riesenslalom und Super-G nicht zu schlagen und wurde Olympiasiegerin. Noch erfolgreicher war die sympathische ÖSV-Athletin dann vier Jahre später in Salt Lake City. Dort gewann sie in der Abfahrt, im Riesenslalom und im Slalom jeweils die Goldmedaille.

Beste Saison 2001/2002:
Ihre bislang beste Saison konnte Haslacher 2001/2002 fahren. Sie gewann nicht nur die drei Goldmedaillen bei Olympia, sondern sicherte sich am Ende der Saison auch noch den Weltcup-Gesamtsieg sowie die Riesenslalom- und Super-G-Gesamtwertung.

Gold bei WM 2004:
Bei den Weltmeisterschaften der Behindertensportler im alpinen Skisport Anfang Februar 2004 in Wildschönau gewann Danja Haslacher auch ihre erste Goldmedaille bei einer WM. Im Super-G war sie nicht zu schlagen und gewann zusätzlich noch zwei Silbermedaillen in der Abfahrt und im Riesenslalom.

Erfolge:
Es folgt ein kurzer Karriereüberblick:

Olympische Spiele:
1998 in Nagano (JPN): Gold RTL und Super G
2002 in Salt Lake City (USA): Gold RTL, Abfahrt und Slalom

Weltmeisterschafte:
2004 in Wildschönau 1. Platz im Super G

Weltcup:
2001/02 WC Gesamtsieg, WC-RTL und WC-Super G Gesamtsieg
2003/04 WC Gesamtsieg, WC-RTL Gesamtsieg
2004/2005:
1. Platz RTL in Steamboat Springs (USA)
1. Platz Super G in Kimberly (CAN)
1. Platz Slalom in Fendels (AUT)
zweimal 1. Platz Super G in Fendels (AUT)