Martina Ertl zählt laut Umfragen zu den beliebtesten und bekanntesten Sportlerinnen Deutschlands. Grund genug, um mit Martina über Ihren Umgang mit den Medien und ihre Einstellung zur Werbewirtschaft zu sprechen.

Ski2b: Nach Umfragen zählen Dich die Deutschen zu den beliebtesten Sportlern, gerade auch, wegen Deiner natürlichen Art. Fällt Natürlichkeit im Profisport anderen Sportlern schwerer oder generell schwer?
Martina Ertl: Ich denke für mich ist es völlig normal, mich auch vor der Kamera so zu geben wie ich wirklich bin. Ich sage auch den Medien was ich denke und fühle, ich zeige Freude und Trauer, das hat oft Vor- und Nachteile. Sicherlich ist es nicht immer einfach ständig in der Öffentlichkeit zu stehen und vermutlich verhält sich manch anderer Sportler gegenüber den Medien etwas zurückhaltender.

Ski2b: Was würdest Du als erfahrene Sportlerinnen jungen Sportlern für den Umgang mit Medien und der Werbewirtschaft empfehlen.
Martina: Ich würde jungen Sportlern empfehlen, dass sie höflich und freundlich mit den Medien umgehen, allerdings müssen sie auch genaue Grenzen setzen. Damit ihre Privatsphäre geschützt ist. Aus Niederlagen sollte man lernen. Ich lese eigentlich kaum negative Schlagzeilen von mir, das ärgert mich nur und beschäftigt mich unnötig.

Ski2b: Kennst Du eigentlich Dein sogenanntes 'Werbeprofil', so wie man Dich in der Werbewirtschaft einstuft - also für welche Werbepartner Du potenziell geeignet bist - oder läuft das bei Dir anders ab. Interessieren Dich solche Auswertungen über deine Person überhaupt?
Martina: Eigentlich beschäftigt sich mit solchen Dingen mehr mein Manager, obwohl ich mich gelegentlich schon darüber informiere.