Das Schweizer Herren-Team setzte beim Abschlusstraining zur Abfahrt in Chamonix (FRA) ein kräftiges Ausrufezeichen. Nach bislang eher schwachen Leistungen in dieser Saison waren am Donnerstag Bruno Kernen und Ambrosi Hoffmann die Schnellsten. Sie gewannen in der Zeit von 1:58,78 Minuten vor dem Amerikaner Bryon Friedman (1:58,82 Min.).

ÖSV-Fahrer noch nicht in Glanzform:
Genau wie am Mittwoch konnten sich die österreichischen Fahrer auch beim abschließenden Training nicht ganz vorne platzieren. Immerhin 16 Fahrer gingen an den Start, von denen Norbert Holzknecht als Achter der Schnellste war. Ihm folgte auf Rang 10 Andreas Schifferer. Hermann Maier, Stephan Eberharter und Michael Walchhofer kamen allesamt nicht unter die besten 30 Fahrer.

Überraschungen durch Bourgeat und Friedman:
Zwei Athleten mit hohen Startnummern machten beim Abschlusstraining auf sich aufmerksam. Der US-Amerikaner Bryon Friedman kam mit der Startnummer 44 auf den dritten Rang, und Pierrick Bourgeat (FRA) fuhr mit der sehr hohen Startnummer 67 noch auf den neunten Rang.

Keine DSV-Starter dabei:
Bei der Abfahrt in Chamonix sind keine deutschen Starter mit dabei. Max Rauffer fällt für den Rest der Saison verletzungsbedingt aus und Florian Eckert legt noch eine Wettkampfpause ein und trainiert im Moment.

Freitag die Kombi-Abfahrt:
Am Freitag ab 12.00 Uhr steht dann die Kombinations-Abfahrt in Chamonix an, bevor am Samstag die in Bormio ausgefallene Abfahrt nachgeholt wird. Am Freitag werden demnach alle Favoriten ihre Karten auf den Tisch legen, dann wird man sehen, wer im Training noch gepokert hat.