Einen Tag nach dem Sieg des US-Amerikaners Daron Rahlves haben die Österreicher die Kampfansage des US-Boys auf ihre Art beantwortet. Gleich drei ÖSV-Abfahrer fuhren an die Spitze des Feldes und auf das Siegerpodest.

Maier macht sich vorzeitiges Geburtstagsgeschenk:
Hermann Maier hat sich einmal mehr auf seiner Lieblingsstrecke, der 'Birds of Prey-Piste', in die Siegerliste eintragen können. Maier gewann die 2. Abfahrt von Beaver Creek in überragender Manier in der Gesamtzeit von 01:39.76 Min. vor seinen beiden Landsleuten Hans Knauss (01:40.71 Min.) und Andreas Schifferer (01:40.95 Min.). Platz vier ging an Daron Rahlves aus den USA. Auch die Plätze fünf, sechs, acht und neun gingen indes an die rot-weiß-roten Männer aus der Alpenrepublik - Ausdruck der Dominanz Österreichs im Abfahrtsbereich bei den Männern.

Miller erneut nicht im Ziel:
Für Bode Miller aus den USA ist das Speedwochenende von Beaver Creek bislang eine einzige Enttäuschung. War er noch am Vortag spektakulär gestürzt, so fuhr er beim zweiten Abfahrtsrennen nach einem Fahrfehler an einem Richtungstor vorbei und ließ so weitere wertvolle Punkte im Kampf um den Gesamtweltcup-Sieg im Schnee der Rockies liegen.

Schweiz im Tief - Rennen ohne DSV-Starter:
Auch die Schweizer haderten mit ihrer Darbietung. Franco Carvegn war als Elfter bester Eidgenosse - ein Debakel für die Schweiz. Der DSV hatte keinen Vertreter am Start, da Stefan Stankalla auf seinen Einsatz verzichtete und Max Rauffer wegen einer Erkältung bereits vor den Rennen wieder nach Deutschland abgereist war.