Der US-Amerikaner Daron Rahlves (USA, 01:39.59 Minuten) gewann die zweite Abfahrt der Saison in Beaver Creek (USA) vor den zeitgleichen Bjarne Solbakken (NOR, 01:40.28 Minuten) und Stephan Eberharter (AUT).
Stefan Stankalla (GER, 01:43.02 Minuten), einziger Starter des DSV, wurde 40.

Mann für die schwierigen Strecken:
Als Rahlves mit der Startnummer 28 in das Rennen ging, war man schon geneigt, sich mit dem Norweger Solbakken über dessen ersten Weltcupsieg zu freuen.
Der Skandinavier ist früh mit Startnummer vier unterwegs gewesen und keiner der folgenden Starter kam annähernd an seine Zeit heran, auch nicht sein Landsmann Lasse Kjus, der einen guten sechsten Platz nach Hause fuhr.
Rahlves aber war auf der äußerst schwierigen 'Birds of Pray' deutlich stärker als die gesamte Konkurrenz und feierte - nach Bormio, Kvitfjel und Kitzbühel - auf einer weiteren der anspruchvollsten Pisten des Weltcupgeschehens einen Sieg.

Miller in Kompression gestürzt:
Bode Miller (USA) war bei den Zwischenzeitnahmen nahezu ebenso schnell unterwegs wie Rahlves. Im letzten Streckendrittel geriet er dann in einer starken Kompression in Rückenlage und stürzte.
Beim Aufprall sorgte sein zerfetzender linker Ski für eine Schrecksekunde, der US-Boy landete aber schließlich ohne schlimmere Blessuren im Fangzaun.

Sechs von Zehn:
Auch wenn der Österreichische Skiverband keinen weiteren Sieg feierte, ist das rot-weiß-rote Mannschaftsergebnis doch einmal mehr beeindruckend: sechs der zehn Bestplatzierten kommen aus der Alpenrepublik. Die Plätze zwei, vier (Walchhofer), fünf (Maier), sieben (Grugger), acht (Trinkl) und neun (Kroell) deuten darauf hin, welches Team wohl auch in der Saison 2003/2004 die Teamwertung gewinnen wird.

Verzögerter Start:
Stefan Stankalla musste seinen Start nach Stürzen im Fahrerfeld vor ihm wiederholt verschieben, da abgewunkene Athleten erneut starten durften.
Sein Teamkollege Max Rauffer hatte aufgrund einer Erkältung ganz auf einen Start in Beaver Creek verzichtet.