Beim Weltcup-Auftakt der Übersee-Rennen hatte der 'Hausherr' alles unter Kontrolle. Der US-Amerikaner Bode Miller gewann nach dem Saisonauftakt in Sölden auch das zweite Rennen des Skiwinters. In Park City /Utah (USA) sicherte sich der amtierende Weltmeister in der Gesamtzeit von 02:20.84 Min. den Sieg vor den beiden Österreichern Andreas Schifferer (02:21.70 Min.) und Hans Knauß (02:21.84 Min.). Der vierte Platz ging an den Franzosen Frederic Covili, überraschender Fünfter wurde der Finne Kalle Palander.

Starkes ÖSV-Team - Eberharter ausgeschieden:
Das ÖSV-Team hinterließ beim ersten Rennen in den USA einen sehr starken Eindruck. Hans Knauß hatte gar nach dem ersten Durchgang in Führung gelegen. Auch Hermann Maier zeigt weiter aufsteigende Form. Trotz angebrochener Rippe fuhr der 'Herminator' auf den siebten Rang vor. Stephan Eberharter schied indes nach einem Fahrfehler im Finale aus.

Keine DSV-Fahrer im Finale dabei:
Zwei DSV-Athleten waren am frühen Samstagmorgen in Park City an den Start gegangen, doch weder Andreas Ertl (Platz 43) noch Felix Neureuther (Platz 46) schafften den Sprung unter die besten 30 Fahrer. Somit verpassten die Deutschen den 'Cut', der zum Start im Finale berechtigt. Dabei durfte zumindest der 19-jährige Youngster Neureuther nicht unzufrieden mit seiner Leistung gewesen sein.

Echter Winter in Park City:
In Park City wurden die Herren am Wettkampfmorgen von eisigen Temperaturen um minus 17 Grad Celsius 'empfangen'. Immerhin zeigte sich der Olympiaort von 2002 von seiner besten Seite und bei Sonnenschein ließen die äußeren Bedingungen nichts zu wünschen übrig.

72 Fahrer im ersten Durchgang:
Mit einem 'Riesenfeld' von 72 Fahrern begannen die Überseerennen des alpinen Ski-Weltcups in Park City. Die Athleten mit den hinteren Startnummern hatten mit der zunehmend schlechter werdenden Piste zu kämpfen. Der DSV-Nachwuchsfahrer Felix Neureuther hatte die Nummer 67.