Österreichs Ski-Star Hermann Maier hatte es lange geheimhalten können. Doch nun wurde bekannt, dass er in Sölden mit einer Verletzung an den Start ging: Er hatte sich im Training vor dem Weltcup-Auftakt bei einem Crash mit einer Torstange eine Rippe gebrochen.

Noch zwei Wochen Behinderung:
Die schmerzhafte Verletzung wird den 'Herminator' noch rund zwei Wochen behindern. Maier hatte die Verletzung nicht öffentlich gemacht, weil er nicht nach Ausreden suchen wollte in Sölden: "Ich wollte kein großes Tamtam machen, es hätte ja nach einer Ausrede geklungen", meinte Maier. Und schob gleich noch eine Begründung hinterher: "Nachdem man mir den Verletztenstatus genommen hat, war immer fix, dass ich in Sölden starte, weil ich ja jetzt jede Chance nutzen muss."

In Park City noch mit Schmerzen:
Trotz intensiver Therapie wird Maier wohl noch mit Schmerzen den Riesenslalom am Samstag in Park City bestreiten. Doch der Flachauer will die Zähne zusammenbeißen und fahren. "Es scheint, als ob ich nach meinem Motorrad-Unfall etwas die Robustheit verloren habe", sagte er dazu. "Ich muss jetzt daran arbeiten, noch robuster zu werden. Da muss ich jetzt durch und die Zähne zusammenbeißen."

In Beaver Creek schon wieder auf Skiern:
Maier trainiert bereits wieder auf den 'Brettern' in Beaver Creek. Dort holte er sich in der Vergangenheit bei zehn Starts sieben Siege und zwei WM-Titel. Hier finden dann am 6. und 7. Dezember die letzten Weltcuprennen in Übersee statt, bevor es wieder nach Europa geht.