Die Vergabe der alpinen Ski-WM 2009 erfolgt zwar erst am 5. Juni 2004, doch das Organisationskommittee des Bewerbers Garmisch-Partenkirchen hat schon jetzt alle Hände voll zu tun. Schließlich will man gut vorbereitet in den FIS Kongress gehen, bei dem im Juni 2004 in Miami die WM vergeben wird.

Starke Mitbewerber:
Garmisch-Partenkirchen muss sich gegen starke Konkurrenten durchsetzen. Es werden Vail (USA), Schladming aus Österreich und Val d'Isere aus Frankreich gegen Garmisch antreten.

FIS inspizierte Bewerber:
Eine Bewertungskommission der FIS besichtigte bereits Garmisch-Partenkirchen. Zwölf Mitglieder der FIS prüften den Olympiaort Mitte September auf Herz und Nieren ob seiner WM-Tauglichkeit. Zu nennen sind hier vor allem die General-Sekretärin der FIS, Sarah Lewis aus Großbritannien, ebenso wie die Renndirektoren Kurt Hoch und Günter Hujara. Der FIS Kommission wurde eine Bewerbungsbroschüre übergeben, und der OK-Präsident Peter Fischer stellte stolz fest: "Die Mitglieder zeigten sich von der Gestaltung der Broschüre sehr beeindruckt."

Treffen in den USA mit Konkurrenten:
Die Bewerber um die Ausrichtung der alpinen Skiweltmeisterschaften 2009 kamen Mitte Oktober in Miami zusammen. Schladming, Val d’Isere, Vail und Garmisch-Partenkirchen, die vier Bewerber, trafen dort Vorbereitungen für den FIS Kongress, an dem am 5.Juni 2004 über die Vergabe der Weltmeisterschaft entschieden wird. Insbesondere ging es um den Info-Stand, mit dem sich Garmisch-Partenkirchen in Miami im Juni der Welt präsentieren wird.