Auch im alpinen Ski-Weltcup werden die Dopingproben von jetzt an auf das neue anabole Steroid Tetrahydrogestrinon (THG) untersucht. Dies erklärte Sarah Lewis, die Generalsekretärin des Internationalen Skiverbandes (FIS), in Sölden.

Guter Kontakt zu den Laboren:
THG wurde in einem kalifornischen Unternehmen entwickelt und ist Auslöser des vermutlich weltweit größten Dopingskandals. Mehrere Leichtathleten wurden zuletzt positiv auf das künstlich hergestellte Präparat getestet. Der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) und der Internationale Schwimmverband (FINA) hatten umfangreiche Kontrollen auch zurückliegender Proben angekündigt. Die FIS hat mit Beginn des Weltcups am letzten Wochenende die Kontrollen angekündigt. Lewis meinte dazu: "Unser Kontakt zu den Labors ist eng und gut."