Die Weltcup-Rennen der Damen, die am 10. und 11. Januar 2004 in Lech am Arlberg stattfinden sollten, mussten aufgrund von Problemen den Zielraum betreffend abgesagt werden.

Sicherheitsauflagen nicht erfüllt:
Lech am Arlberg konnte laut Peter Schröcksnadel, Präsident des Österreichischen Skiverbands (ÖSV) die Sicherheitsauflagen nicht erfüllen. "Wenn Versprechen nicht eingehalten werden, dann ist das keine schöne Geschichte", sagte der ÖSV-Boss. Nun hat der Verband die Rennen laut Regularien wieder an den Internationalen Skiverband (FIS) zurückgegeben, der nun über den neuen Austragungsort bestimmen wird.

Bleiben die Rennen in Österreich?
Es ist noch offen, ob ein anderer Veranstalter in Österreich die Austragung übernehmen wird. Schröcksnadel dazu: "Wir haben heuer ohnehin jede Menge Rennen in Österreich". Sölden, Kitzbühel, St. Anton, Lienz sowie Haus im Ennstal sind die verbliebenen Österreich-Stationen des Ski-Weltcups.

Keine Investitionen in Lech:
Letztendlich konnte Lech gegebene Zusagen nicht einhalten. Da keine Einigung mit den Grundbesitzern des Zielraumes, einer Hotelierfamilie aus Lech, erzielt werden konnte, scheiterten die Verhandlungen. Dadurch konnten die unverzichtbaren Sicherheitsvorkehrungen nicht durchgeführt werden, und die Rückkehr des Ski-Welrcups nach Lech war geplatzt.

Letztes Rennen vor neun Jahren:
Das letzte Weltcup-Rennen in Lech am Arlberg fand 1994 statt. Damals siegte der Italiener Alberto Tomba in beiden Slaloms.