Karl Frehsner ist für seine erfolgsorientierten Methoden bekannt. Nun hat sich der österreichische Trainer in Diensten von Swiss Ski zu einer radikalen Umstrukturierung seines Trainerstabes entschieden.

Posten der Disziplinchefs sind abgeschafft:
In der Trainer-Crew wird es künftig keine Disziplinenchefs geben. Hingegen gibt es nun eine andere Aufgabenzuordnung. Patrice Morisod ist Hauptveranwortlicher für das Weltcup-Team, Franz Heinzer und Reto Griesenhofer übernehmen Spezialaufgaben im Speed- und technischen Bereich.

Keine Nachfolger:
Somit verzichtet man bei den Schweizern auf eine Nachfolgeschaft für die im letzten Winter entlassenen Fritz Züger (Abfahrt) und Christian Huber (Slalom). Da das Weltcup-Team (Nationalmannschaft und A-Kader) sich nur aus neun Fahrern zusammensetzt, von denen die meisten sehr vielseitig sind, sieht das Freshner-System vor, das in drei Gruppen weitgehend zusammen trainiert.

Lösungsansatz Kombi-Gruppe:
Das Weltcup-Team kann quasi als eine Kombi-Gruppe bezeichnet werden. Sollte es zu Aufteilungen kommen, so werden Heinzer und Griesenhofer hier in die Pflicht genommen. Allerdings werden die Trainer nicht speziellen Fahrern zur Seite gestellt werden. "Wir sind ein Trainer-Team",erklärt Frehsner. "Ich will nicht, dass sich ein Trainer nur für diesen oder jenen Fahrer zuständig fühlt."

Eichberger nun beim Team Swiss:
Weiter zum Trainer-Team der Herren gehört der Österreicher Hans Anewanter. Dazu stößt nunmehr noch der Niederösterreicher Peter Eichberger als Konditionstrainer, der schon im ÖSV in verschiedensten Funktionen unter Frehsner tätig und in seiner letzten Position Konditionstrainer der ÖSV-Europacup-Damen war.