Claudia Riegler erreichte in ihrer alpinen Karriere Podestplätze und Siege im Weltcup - jetzt beendete sie ihre aktive Laufbahn.

Für Neuseeland gestartet:
Geboren wurde die für Neuseeland startende Salzburgerin am 16. Juli 1976. Seitdem sie 17 war, bestritt Riegler alpine Skirennen. Ihre ersten Weltcuppunkte erreichte sie 1995 als Elfte bei einem Slalom im slowenischen Maribor. Ein Jahr später stand sie an derselben Stelle als Dritte erstmals auf dem Podium.

Vier Weltcupsiege:
In neun Weltcup-Wintern schaffte es die Österreicherin, vier Mal ganz oben auf dem Podest zu stehen: Am 28. Januar 1996 bei einem Slalom in Saint Gervais (FRA), am 23. November 1996 bei einem Slalom in Park City (USA), am 21. Dezember 1996 bei einem Slalom in Crans Montana (SUI) und am 02. Februar 1998 bei einem Slalom in Laax (SUI).

Weitere Podestplätze:
Hinzu kommen vier weitere Weltcup-Platzierungen unter den Top Drei, zuletzt am 22. Dezember 2002 der dritte Rang beim Slalom in Lenzerheide (SUI). Außerdem war die Technik-Spezialistin erfolgreiche Titelsammlerin bei nationalen Meisterschaften - in Österreich und Neuseeland. Die Weltcup-Saison 1996/97 war die erfolgreichste der Claudia Riegler; mit 418 Punkten erreichte sie seinerzeit den zweiten Platz im Slalom-Weltcup - hinter Pernilla Wiberg (SWE) und vor Deborah Compagnoni (ITA).

Keine Medaille:
Jede Athletin und jeder Athlet hat den Wunsch, die eigene sportliche Karriere mit einer Medaille bei einem Großereignis zu unterlegen - was Claudia Riegler nicht vergönnt war: Sie scheiterte bei der alpinen Weltmeisterschaft in der Sierra Nevada (SPA) 1996 mit einem vierten Platz im Slalom denkbar knapp.