Der Italiener Giorgio Rocca jubelte über den Sieg im letzten Slalom der Saison. Der Finne Kalle Palander hingegen drehte ausgelassne Ehrenrunden im Zielstadion von Hafjell - er holte sich den Sieg in der Slalomwertung.

Rocca mit bestem Finish:
Mit einem starken zweiten Durchgang sicherte sich der Italiener Giorgio Rocca den Tagessieg beim letzten Weltcup-Slalom der Saison. Er siegte in der Gesamtzeit von 01:45,44 Min. vor dem Finnen Kalle Palander (01:45,85 Min.) und dem Österreicher Manfred Pranger (01:45,98 Min.). Die weiteren Plätze gingen an Tom Stiansen (Norwegen) und Rainer Schönfelder (Österreich).

Kristallkugel: Entscheidung fiel im Final-Durchgang:
Das Duell der beiden Aspiranten im Kampf um den Sieg der Slalomwertung - Pallander und Kostelic - wurde erst im letzten Durchgang der Saison entschieden. Der Finne Kalle Palander hatte dabei bereits vor dem Finale die bessere Ausgangsposition. Neben seinem Vorsprung von 34 Weltcup-Punkten lag er auch im Zwischenklassement des ersten Durchgangs als Zweiter genau zwei Plätze vor seinem kroatischen Konkurrenten Ivica. Dieser attakierte zwar nochmals im Finale. Doch der Finne konterte und wurde somit verdienter Gewinner der kleinen Kristallkugel.

Besonderheiten der Finals:
Zur Teilnahme an den Weltcup-Finals sind nur die 25 punktbesten Fahrer einer jeden Disziplin startberechtigt. Dazu haben alle Aktiven, die mehr als 400 Weltcuppunkte in der aktuellen Saison gesammelt haben, eine generelle Starterlaubnis für alle Disziplinen. Weiterhin sind in den jeweiligen Disziplinen die Juniorenweltmeister - quasi als Belohnung und zusätzlicher Motivationsschub - startberechtigt.