Nun ist auch die Kristallkugel für den Super-G-Weltcup der Damen vergeben. Der Französin Carole Montillet reichte in Kvitjell (Norwegen) ein zehnter Platz zum Gewinn der Disziplinen-Wertung.

Putzer holt sich den Sieg in Kvitfjell:
Die Italienerin Karen Putzer gewann bei strahlend blauem Himmel auf der Olympiabakken-Piste den letzten Super-G der Weltcupsaison. Die Südtirolerin siegte in der Zeit von 01:21,77 Min. vor den beiden zeitgleichen Martina Ertl (Lenggries) und Alexandra Meissnitzer (Österreich), die beide 01.22,35 Min. für die Strecke benötigten. Die Plätze Vier bis Sechs gingen mit Renate Götschl, Michaela Dorfmeister und Brigitte Obermoser an drei weitere ÖSV-Fahrerinnen.

Montillet sichert sich die kleine Kristallkugel:
Carole Montillet aus Frankreich sicherte sich mit einer durchwachsenen Leistung und einem zehnten Platz den Gewinn der Super-G-Wertung (493 Punkte). Einzig Renate Götschl hätte ihr die kleine Kristallkugel noch entreißen können, doch gelang der Speedqueen aus der Steiermark kein weiterer Toplauf - am Vortag gewann Götschl die Abfahrt der Damen - und so muss die Österreicherin (458 Punkte) in diesem Jahr ohne Kristallkugel die Heimreise antreten.

Besonderheiten der Finals:
Zur Teilnahme an den Weltcup-Finals sind nur die 25 punktbesten Fahrer einer jeden Disziplin startberechtigt. Dazu haben alle Aktiven, die mehr als 400 Weltcuppunkte in der aktuellen Saison gesammelt haben, eine generelle Starterlaubnis für alle Disziplinen. Weiterhin sind in den jeweiligen Disziplinen die Juniorenweltmeister - quasi als Belohnung und zusätzlicher Motivationsschub - startberechtigt.