Die Schneefälle im japanischen Shiga Kogen waren während des neunten Herren-Slalom der laufenden Saison massiv und die Sichtverhältnisse entsprechend schlecht.

Ex aequo:
Letztendlich zeigte die Zeitnahme im Ziel 0,00 Sekunden Rückstand, also Zeitgleichheit für den letzten Starter des zweiten Durchgangs, dem Schnellsten nach dem ersten Lauf: Rainer Schönfelder hatte die Zeit des direkt vor ihm gestarteten Kalle Palander egalisiert (01:41,14 Minuten). Hinter den beiden Siegern platzierte sich, mit deutlichem Rückstand der Italiener Giorgio Rocca (01:41,58 Minuten). Vierter wurde Ivica Kostelic (CRO, 01:42,25 Minuten) vor Manfred Pranger (AUT, 01:42,69 Minuten). Markus Eberle (GER) aus dem Kleinwalsertal kam auf Platz 19 (01:44,35 Minuten).

Der vierte Sieg in Folge:
Kurz vor der WM in St. Moritz (02.-16. Februar 2003) folgte eine Weltcup-Veranstaltung auf die andere: Innerhalb von nur drei Tagen stand nach dem Slalom von Kitzbühel mit dem Nachtslalom in Schladming direkt ein zweiter Weltcup-Slalom auf dem Programm. In beiden Fällen hatte Kalle Palander die renommierten Slalom-Rennen gewinnen können: 50.000 Menschen sahen in Schladming einen unwiderstehlichen Finnen, der die "Größte Party der Alpen" vor Benjamin Raich (AUT) und Hans-Petter Buraas (NOR) gewann; die Freude stand dem Finnen in das Gesicht geschrieben: Nur zwei Tage nach dem Gewinn seines ersten Weltcup-Rennens in Kitzbühel hatte Palander auch in Schladming siegen können. Den dritten Sieg bei einem Weltcup-Slalom in Folge fügte Palander am 02. März in Yongpyong (KOR) hinzu. Der Erfolg in Shiga Kogen ist der vierte Sieg in dieser Disziplin direkt hintereinander.

Wer gewinnt die Disziplinenwertung?
Nach dem erneuten Sieg in Japan führt Kalle Palander in der Slalom-Weltcupwertung mit 578 Punkten vor Ivica Kostelic (CRO, 544 Punkte). Beide Athleten machen den Sieg in dieser Disziplinenwertung beim Weltcup-Finale in Lillehammer (NOR, 12.-16. März) unter sich aus.

Nur ein DSV-Starter:
Markus Eberle war der einzige DSV-Starter. Er qualifizierte sich als 25. für das Finale und machte dort noch sechs Plätze gut.