Auf dem Aspen Mountain ging es bei den Finals der Jeep King of the Mountain Series - der World Professional Ski and Snowboard Championship - in Aspen Colorado wild zur Sache.
Beim letzten der vier Rennen dieser Serie konnte der Lokalmatador Casey Puckett aus den USA den Tagessieg erkämpfen. Bei den Damen war die Kanadierin Julie Langevin im Bereich Skialpin am Finaltag für die Konkurrenz einfach nicht zu schlagen. Viele Fahrer hatten zudem mit Stürzen und Materialdeffekten zu kämpfen.

Abschlussveranstaltung erbrachte Gesamtergebnis:
Sämtliche Punkte, die einzelne Sportler und Teams im Verlaufe der Jeep King of the Mountain-Veranstaltungsreihe erworben hatten, wurden bei der Abschlussveranstaltung am 22. und 23. Februar 2003 in Aspen, Colorado addiert, und so die Sieger ermittelt. Zuvor hatten Rennen am 17. und 18. Januar 2003 am Boyne Mountain in Michigan, und am 24. und 25. Januar 2003 am Loon Mountain in New Hampshire stattgefunden.

USA holt Teamsieg:
Das Team USA - bestehend aus dem Olympiasieger und Silbergewinner Tommy Moe und seiner Partnerin Megan Gerety, holte sich den Jeep King of the Mountain Gesamtsieg im Bereich Ski. Auch wenn er hinter Casey Puckett beim Finale in Aspen nur den zweiten Platz belegen konnte, so ging der Gesamtsieg bei den Männern an den Franzosen Romuald Licinio.

Gutes Abschneiden der Deutschen:
Für Deutschland nahmen im alpinen Bereich gleich zwei altbekannte Akteure aus dem Weltcupzirkus teil. Katharina Gutensohn und Martin Fiala kamen beim Finale in Aspen jeweils auf den fünften Platz. Der Deutsche Martin Fiala belegte in der Gesamtwertung aller vier Rennen sogar hinter dem Franzosen und Tommy Moe den dritten Rang.

Interessanter Modus:
Die Serie konnte zudem mit einem völlig neuartigen Pistenverlauf sowohl die Zuschauer als auch die Aktiven begeistern. Ein 'Y' Rennkurs wurde so designed, dass die technischen Elemente eines Parallel-Riesenslaloms sich im unteren Streckenabschnitt mit dem spannungsgeladenen Ablauf eines Speedcross-Rennens vereinigen konnten. Sprünge sorgten zusätzlich für das Salz in der Suppe.

Auftakt war in Kalifornien:
In Mammoth Mountain in Kalifornien hatte man Ende 2002 die Premiere der Jeep King of the Mountain-Veranstaltungsreihe abgehalten: beim ersten der vier Termine im Rahmen der Welt-Profi-Ski- und Snowboard-Meisterschaften hatte Romuald Lucino den Ski-Wettbewerb bei den Männern, Katharina Gutensohn bei den Frauen für sich entscheiden können. Die Mannschaftswertung ging dort an Deutschland (Gutensohn/Fiala) im Bereich alpin und an Frankreich im Bereich Snowboard.

Zehnjähriges Jubiläum:
In dieser Saison (2002/2003) feierte die Jeep King of the Mountain-Veranstaltungsreihe ihren zehnten Geburtstag. Näheres hierzu erfahren Sie im Internet unter www. jeepsnowboarding.com oder www.jeepskiing.com. Zu den Siegern dieser Veranstaltung in der Vergangenheit zählten Franz Heinzer, Pirmin Zurbriggen, Franz Klammer, Daniel Mahrer und auch Martin Fiala.