Wenn sich jemand etwas aus der Mode gekommen kleidete, dann kann es nur der Vater von Michaela Dorfmeister gewesen sein. Dessen Glücksbringer ist ein mittlerweile acht Jahre alter, grauer Pullover den er seit der WM 1999 in Vail zu den Rennen seiner Tochter trägt. Geholfen hat es ja - ob's auch 'schön' macht?

Wild-West-Atmosphäre:
Beim Riesen-'Rodeo'-Slalom waren diesmal 127 Teilnehmer gemeldet, dementsprechend kurz waren die Start-Intervalle. Dennoch sah 'John'-Günter 'Wayne'-Hujara, Renndirektor des Internationalen Skiverbandes FIS, darin kein Problem: "Wenn einer stürzt, müssen wir ihn eben mit dem Lasso einfangen."

Disqualifiziert:
Beim Riesenslalom waren zwei zu schnell für die FIS: Die Rennanzüge von Björgvin Björgvinsson (ISL) und Yri Strisik (UKR) entsprachen nicht den Regeln. Sie ließen zu wenig Luft durch - machten die beiden zu 'schnell'. Sie wurden disqualifiziert. Dabei galten die beiden als Medaillen-Aspiranten ... oder nicht?

Einarmig
Sonja Nef (SUI) hatte Glück im Unglück. Beim Riesenslalom kollidierte sie mit einem Tor und fuhr trotzdem mit nur einem Stock bis ins Ziel. Aber mit dem 'Stecken' verabschiedete sich auch die Goldmedaillenchance. "Alles passte hundertprozentig. Und dann der unheimliche Schlag auf die Hand."

Abgebrochen:
Zu Anfang seines zweiten Renndurchganges beim Riesenslalom brach ein 30 Zentimeter langes Stück vom Ski des Österreichers Benjamin Raich ab. War das etwa Sabotage? Da wäre wohl ein neues Paar fällig ...

Repariert:
... Rainer Schönfelder litt dagegen eher unter Figurproblemen. Am Morgen vor dem Riesenslalom riss ihm der Anzug - ausgerechnet an heikler Stelle - im Schritt. Zwei Tape-Streifen 'verhüllten' anschließend das Missgeschick. Damit diese auch richtig auffallen konnten, beschriftete er sie keck mit "Do not disturb" ('Nicht stören').

Verschlossen:
Da waren findige Autoknacker gefragt: Das chilenische Ski-Team hatte Schwierigkeiten, an ihre Skier zu kommen, denn das Schloss der Auto-Box klemmte. Autodiebe waren keine in der Nähe, aber die Polizei, Freund und Helfer in der Not, knackte ihnen freundlicherweise das Schloss.

Untersagt:
Die FIS zeigte sich wieder einmal hart und regelbewusst: Kristian Ghedina (ITA) und Isolde Kostner (ITA) wollten eigentlich bei der WM öffentlich ihr Engagement für die ANTI-Rassismus-Kampagne zeigen. Demungeachtet sind politische Statements seitens der WM-Athleten nicht erlaubt, die 'No racism'-Aufnäher durften nicht auf die Rennanzüge.