Der Blick nach draußen sagt alles: „It’s Powder Time!!“ Und während die meisten noch überlegen wo und wann sie endlich ihre Spuren in den Schnee setzen, sind die Freeride Freaks schon längst unterwegs und ziehen ihre Lines und Jumps durch das weiße Gold.

Was steht an:
Nachdem letzte Saison aufgrund des katastrophalen Winters fast alle Contests dem Schneemangel zum Opfer fielen, freuen sich die Besten der Besten um so mehr darauf, dieses Jahr wieder bei Contests an den Start zu gehen. So stehen neben den zwei Top Events, dem Red Bull Snowthrill in Chamonix und dem Ripcurl von Les Arcs, noch die Contests von Zinal, Verbier und St.-Luc auf dem Programm. In Verbier hofft Verbierride Direktor Warren Smith auf ein riesiges Spektakel und die professionelle Planung spricht ganz dafür, dass der VerbierRide in Zukunft zu den großen Zweien aufsteigen wird.

Erfreuliche Entwicklung:
Unbemerkt vom großen Trubel hat Zinal sich in den letzten Jahren zu einem Freeride Geheimtipp gemausert. Zum dritten Mal veranstaltet Luc Germann mit seiner Crew dieses Jahr den Zinal Freeride Contest Anfang März. Von einem kleinen, unscheinbaren Event kann nicht mehr die Rede sein. Nicht zuletzt der Sieg von Loris Falquet im letzten Jahr zeigt,
dass auch hier Fahrer von Weltformat an den Start gehen.

Steffi Frank will alle fünf Contests fahren:
Die Deutschen Fahnen werden dieses Jahr durch Steffi Frank vom Fischer Freeride Team und Martin Hesse vom Team Nike ACG hoch gehalten. Auf die Frage hin, wo sie überall starten würde sagte Steffi: “Ich weiß noch
nicht genau. Mir geht es in erster Linie darum wieder andere Fahrer zu treffen, mit denen ich riden gehen kann.“ Jedoch will sie versuchen, wenn es zeitlich hinhaut, alle fünf Contests mit zu fahren.

Das Besondere:
Ähnlich äußert sich auch Martin: „Mir geht es in erster Linie um den Spaß und um sportliche Wettbewerbe. Der krankhafte Ehrgeiz hat zum Glück unsere Disziplin noch nicht befallen. Jeder erkennt gute Runs von anderen an. Und das gibt den Freeride-Contests das besondere Flair.“
Ob man es wirklich Spaß nennen kann, sich Steilwände hinunter zu stürzen, überlassen wir an dieser Stelle lieber unseren Freaks. Jedoch sollte jeder Tiefschneefan sich sputen, die Ski rauszuholen, denn so ein Powder wie dieses Jahr, den hatten wir lange nicht mehr.