Auf der Engiadina-Strecke setzte das ÖSV-Team seinen Goldrausch vom Vortag fort. Michaela Dorfmeister aus Österreich war bei der ersten Entscheidung der Ski WM im Schweizerischen St. Moritz die große Gewinnerin. Die Weltcup-Gesamtsiegerin des Vorjahres setzte sich auf der sehr anspruchsvollen Strecke in der Zeit von 01:27,48 Min. gegen die Konkurrenz durch und sicherte dem ÖSV die zweite Goldmedaille binnen 24 Stunden. Auch für die USA läuft es zu Beginn der WM bestens - Kirsten Clark (01:27,50 Min.) und Jonna Mendes (01:27,63 Min.) holten für das US-Team überraschend Silber und Bronze. Mit der Kanadierin Genevieve Simard (Platz Vier) landete eine weitere Außenseiterin weit vorne im Endergebnis.

Wind vertrieb die deutschen Medaillenhoffnungen:
Vom Winde verweht wurden am Hang von St. Moritz alle deutschen Medaillenhoffnungen. Das DSV-Quartett konnte den hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Martina Ertl wurde als beste DSV-Fahrerin auf dem elften Platz gelistet. Auch Hilde Gerg aus Lenggries blieb chancenlos, haderte mit dem Wind, der einige der Topfavoritinnen nicht unerheblich ausbremste. Am Ende sprang für die Weltcup-Super-G-Siegerin von Aspen 2002 ein enttäuschender 20. Platz heraus. Regina Häusl zeigte einen völlig missglückten Lauf (Platz 29) und die junge Maria Riesch schied bereits am ersten Geländeübergang nach einem Fahrfehler aus.