Zu diesem traditionellen Abfahrtslauf im bayerischen Oberstdorf sind sowohl Snowboarder als auch Skifahrer und Telemarker zugelassen. Angesetzt ist das Rennen für den 15. März 2003 - dann wird sich die europäische Freeride Elite in Oberstdorf versammeln.

Gestartet wird in Teams:
Gestartet wird in Dreierteams bestehend aus einem Skifahrer, einem Telemarker und einem Snowboarder. Die Addition ihrer Zeiten ist entscheidend für die Teamwertung des Nebelhorn Classics. Zusätzlich gibt es auch eine Einzelwertung in den drei Kategorien und einen Pokal für die Tagesbestzeit.

Und wenn es die alten Holzlatten sind:
Neben ehrgeizigen Sportlern, die den Titel "Schnellster Mann im Tal" oder "Schnellste Frau im Tal" unter sich ausmachen, wird man auch traditionsbewusste Fahrer in Kniebundhosen und Holzski bewundern können. Nach der Siegerehrung findet auf der Seealpe traditionell eine Party bis zum Sonnenuntergang statt.

Alte Tradition wiederbelebt:
Bereits in den 30er Jahren wurde in Oberstdorf alljährlich ein für die damalige Zeit typischer Abfahrtslauf ausgetragen. Die Rennstrecke war nur grob vorgegeben und führte vom Gipfel bis ins Tal. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges fand diese Veranstaltung am Nebelhorn ihr vorläufiges Ende. Im März 2000 wurde das Rennen von Sven Gittermann, Inhaber von "Out of Bounds Snowboard Adventures" wieder ins Leben gerufen und hat inzwischen nicht nur unter den Locals den Status als Kult-Event erlangt.

Der Streckenverlauf:
Die Strecke führt abseits der präparierten Pisten vom 2224 Meter hoch gelegenen Nebelhorngipfel bis zur Mittelstation Seealpe auf 1280 Meter. Dabei wird eine grobe Fahrtrichtung nur durch drei Richtungstore vorgegeben. Der Verlauf führt zwar nicht mehr ganz bis ins Tal, verlangt den Fahrern aber mit 944 Metern Höhenunterschied auch heute noch die letzten Reserven ab. Neben namhaften Schneesportlern aus dem Allgäu haben sich schon Fahrer aus Österreich, der Schweiz und Frankreich angekündigt.

Der Contest:
Der Ursprung dieser Wettkämpfe ist der gemeinsame Spaß am Fahren in schweren Hängen. Überflüssige Regeln gibt es nicht. Es geht darum, die optimale Linie in einem Hang von etwa 400 Meter Breite zu wählen. Die Begrenzung des Hanges gibt allerdings die Natur vor. Links und Rechts des Areals sind definitiv keine Linien möglich.

Deutscher Titelverteidiger bei den Boardern:
Man kann also gespannt sein, ob auch in diesem Jahr wieder ein einheimisches Team die Lorbeeren abholt und ob es David Speiser aus Oberstdorf zum dritten Mal gelingt die Snowboarderwertung für sich zu entscheiden.

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