Noch fehlt Akira Sasaki ein Sieg im Weltcup, um auch medial so wahrgenommen zu werden, wie es sein Leistungsvermögen verdient. Noch scheidet der Japaner im Weltcup zu oft aus, doch die Zeit des 21-jährigen wird kommen.

Erst WM, dann Weltcup:
Sasakis Karriere wurde aufgebaut über Starts bei FIS-Rennen (ab 1996), nationalen Meisterschaften (ab 1997), Starts im Far East Cup (ab 1997), im Europacup (ab 1999) und schließlich im Weltcup (ab Februar 2001). Das Besondere: Noch bevor Sasaki sein erstes Weltcup-Rennen bestritt, war er Teilnehmer bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in St. Anton am Arlberg in Österreich 2001. Dort wurde er am 10. Februar 19. im Slalom.

Erster Podestplatz in der FIS-Serie:
Bei einem FIS-Slalom in Sun Valley (USA) kam der Japaner erstmals in jener Rennserie auf einen Podestplatz - als Dritter am 10. April 1998. Der erste Sieg gelang Akira Sasaki im März 1999 beim Far East Cup - er war Schnellster in seiner Parade-Disziplin Slalom. Ebenfalls im Slalom erklomm er im November 2001 innerhalb von zwei Tagen zweimal das Podium nach FIS-Slalom-Rennen in Val Thorens (FRA) - als Dritter und Zweiter.

Erster Podestplatz im Weltcup:
Nur eine Woche nach der Ski-WM in St. Anton (AUT, 2001) ging Sasaki erstmals im Weltcup an den Start: Im japanischen Shigakogen schied er im Februar 2001 bei zwei Slalom-Rennen aus. Auch bei seinen folgenden zwölf Weltcupstarts (zehn im Slalom, zwei im Riesenslalom) schaffte er es nicht, in die Wertung zu kommen - bis er schließlich am 19. Januar 2003 beim Slalom in Wengen in der Schweiz an den Start ging und mit einem außergewöhnlichen zweiten Lauf auf Rang Zwei vorfuhr. Lediglich Giorgio Rocca (ITA) war noch in der Lage, dem Japaner den Sieg zu entreißen. Nur eine Woche später gelang Sasaki beim Nachtslalom von Schladming das zweite Resultat im Weltcup.

Steckbrief:
Geboren: 26.09.1981
Nation: Japan

Ausrüster:
Ski: Salomon
Bindung: Salomon
Schuhe: Salomon

Erfolge:
21. November 1996: Akira Sasaki fährt sein erstes FIS-Rennen in Kanada und wird dabei 57. Bei seinen ersten Japanischen Meisterschaften erreichte der junge Mann 1997 den 21. Rang im Slalom und Position 71 im Riesenslalom. Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination

Olympische Spiele:
2002 in Salt Lake City (USA): GS (34), SL (ausgeschieden)

Weltmeisterschaft:
2003 in St. Moritz (SUI): SG (38), SL (ausgeschieden)
2001 in St. Anton (AUT): SL (19)

Weltcup 2002/03:
Sölden (AUT), GS (ausgeschieden)
Park City (USA), GS (ausgeschieden)
Park City (USA), SL (ausgeschieden)
Kranjska Gora (SLO), SL (ausgeschieden)
Bormio (ITA), SL (ausgeschieden)
Wengen (SUI), SL (2)
Kitzbühel (AUT), SL (ausgeschieden)
Schladming (AUT), SL (8)

Weltcup 2001/02:
Madonna di Campiglio (ITA), SL (ausgeschieden)
Kranjska Gora (SLO), SL (ausgeschieden)
Adelboden (SUI), SL (ausgeschieden)
Wengen (SUI), SL (ausgeschieden)
Kitzbühel (AUT), SL (ausgeschieden)
Schladming (AUT), SL (ausgeschieden)