Beim entscheidenden Qualifikationstraining für die erste Lauberhornabfahrt in Wengen am Freitag (17. Januar 2003) war der Österreicher Klaus Kröll (02:30.78 Min.) der Schnellste. Hinter ihm platzierten sich Bruno Kernen (SUI, 02:31.03 Min.) und Kurt Sulzenbacher (ITA, 02:31.36 Min.). Vierter wurde Michael Walchhofer (AUT, 02:31.39 Min.) vor Josef Strobl (AUT, 02:31.89 Min.).

Maier beschleunigt:
Milka-Skistar Hermann Maier (02:32.22 Min.) erreichte Platz Zehn in der Qualifikation. Damit war er einer von acht Österreichern unter den ersten Fünfzehn. Sollte er bei den ausstehenden Rennen vor der WM in Wengen (SUI, 17.-19. Januar) und Kitzbühel (SUI, 24.-26. Januar) derartige Resultate bestätigen, dürfte seine Fahrkarte nach St. Moritz (02.-16. Februar) gebucht sein - die erste Gelegenheit, sich zu empfehlen, wird am Freitag ab 12.30 Uhr geboten, wenn mit der Lauberhornabfahrt das Wengen-Spektakel beginnt.

ÖSV-Dominanz:
Allerdings hat der Flachauer gerade in der Abfahrt große Konkurrenz im eigenen Team um die WM-Startplätze: Mit Klaus Kröll, Michael Walchhofer, Josef Strobl, Andreas Schifferer, Fritz Strobl, Christoph Gruber und Stephan Eberharter sind noch nicht einmal alle Speed-Spezialisten des ÖSV genannt, die bereits die ganze Saison über mit guten Resultaten zu überzeugen wussten.
Eberharter versus Miller:
Die über zwei Sekunden Rückstand des Österreichers (23., 02:33.12 Min.) lassen vermuten, dass der Sieger des letztjährigen Gesamt-Weltcups beim Training nicht alles gegeben hat. Sein ärgster Konkurrent um die große Kristallkugel ist der Amerikaner Bode Miller (13., 02:32.67 Min.); der führt in dieser Wertung im Moment mit 35 Punkten (690/655) vor Eberharter, ist in der Abfahrt aber nicht so stark einzuschätzen wie der Mann aus der Alpenrepublik.

DSV-Starter:
Max Rauffer (SC Leitzachtal) schaffte es als 28. (02:33.55 Min.)erneut unter die ersten Dreißig und er wird sich morgen bereits als dritter Starter in die Tiefe stürzen. Stefan Stankalla (SC Partenkirchen) erreichte Platz 46 (02:34.80 Min.).