Dort, wo sonst nur gut betuchte Touristen und erlauchte Prominenz mehr oder weniger geschickt die Pulverschneehügel hinter sich lassen, macht der internationale Ski-Zirkus in diesem Jahr einmal mehr halt. Dabei handelt es sich um mehr als nur einen Zwischenstopp in Aspen. Immerhin sollte es am 29.11. und 30.11.2002 für die Damen darum gehen, im Super-G und Slalom Weltcup-Punkte zu sammeln.

In Aspen Farbe bekennen:
Nach dem Auftakt in Sölden und der ersten Station der Nordamerika-Tournee (Park City) sind die Teams noch einmal in die Trainingslager gefahren. Es galt etwaige erkannte Schwächen nochmals unter die Lupe zu nehmen. Nun wird es sich in Aspen zeigen, ob sich die Sondereinheiten gelohnt haben. Die eine oder andere rechnet sich hier sicherlich schon etwas mehr aus bzw. muss nun ihre gute Leistung bestätigen. Alle Athletinnen müssen indes nun Farbe bekennen. Insbesondere gilt dies für die Mädels der schnellen Disziplinen, für die mit dem Super-G der persönliche Weltcup-Auftakt ansteht.

Aspen im Blickpunkt der Skiwelt:
Und so steht auch in diesem Jahr der weltweit bekannte Ski-Ort Aspen im Blickpunkt des internationalen Wintersport-Interesses.

Termine des Weltcups:
29.11.2002:
Super-G der Damen

Live ab 18:00 h bei Ski2b im Ticker

30.11.2002:
Slalom der Damen

Live ab 17:45 h der erste Lauf bei Ski2b im Ticker
Live ab 21:00 h der zweite Lauf bei Ski2b im Ticker

Infos zum Austragungsort:
Aspen liegt westlich von Denver und ist unter den 10 höchsten Skigebieten dieser Welt auf Platz 7 (3814m) hinter Chamonix (Frankreich, 3842m) und vor Arapahoe Basin (USA, 3797m) aufgelistet.

Aspen beinhaltet vier Skigebiete, die in wenigen Minuten mit dem kostenlosen Shuttlebus zu erreichen sind: Aspen Mountain, Aspen-Highlands, Buttermilk Mountain und Snowmass sind die Skigebiete der Wahl.

Aspens Skistrecken ermöglichen dem Ski-Fan Pistenvergnügen pur auf insgesamt 192 km alpiner Abfahrten, die sich nach Schwierigkeitsgraden wie folgt einteilen lassen:
Anfänger können 16% der Strecken benutzen, Fortgeschrittene weiter 40% und Profis steht natürlich das ganze Areal zur Verfügung. Die längste Abfahrt ist satte 8,5 km lang. Aspen stellt von Ende Dezember bis Ende April das Dorado für die Brettl-Jünger dar.

Schon 1950 WM-Ausrichter:
Es ist dieses nahtlose Miteinander von Alt und Neu, welches den Charakter der Stadt dauerhaft geprägt hat und seine Entwicklung von einer aufstrebenden Ortschaft mit Silberminen im späten 19. Jahrhundert bis heute verdeutlicht. Erst kurz vor und nach dem Zweiten Weltkrieg kam das Skifahren in den umliegenden Bergen richtig in Mode. Aspen feierte sozusagen Premiere, als man die Alpinski-Weltmeisterschaft 1950 für ein internationales Publikum ausrichtete, durch das der Ort zu dem erblühte, was er heute ist.

Dienstleistung steht im Mittelpunkt:
Vom Aspen Airport ist man in 5 Minuten in seinem Hotel. Vor allem dann, wenn man den kostenlosen Abholservice nutzt, den die meisten Häuser anbieten. Ansonsten kann man auch direkt am Flughafen ein Auto mieten oder sich eines der vielen High Mountain Taxis für unter 20 Dollar bedienen, die bereit stehen.

Apropos Geld:
Aspen bietet etwas für jeden Geldbeutel. Von der St. Moritz-Jugendherberge für 39 Dollar bis zum Fünf-Sterne-Etablissement «Little Nell Hotel». Was das Essen angeht, so gibt es alles von Pizza und Hamburgern über Sushi bis hin zu Trüffeln.