Ski2b: Wie bist Du durch den Skisommer, sprich die skifreie Zeit, gekommen?
Petra Haltmayr: Ich habe meine skifreie Zeit zunächst einmal mit Urlaub beginnen lassen. Ende Mai ging es dann los mit Sommertraining, was bedeutete, daß ich unter anderem im Kraftraum wieder einige Gewichte stemmen durfte, mein Leichtathletikprogramm absolvierte und auch ziemlich oft auf dem Rad saß. Die meiste Zeit war ich am Olympiastützpunkt Oberstdorf, was sehr dazu beitrug, dass ich einen schönen Sommer hatte.

Ski2b: Wie bist Du mit Deiner Saisonvorbereitung zufrieden?
Petra: Im Große und Ganzen bin ich mit meiner Saisonvorbereitung sehr zufrieden. Durch den Firmenwechsel auf Völkl hatte ich zunächst genug damit zu tun mich auf die neuen Ski einzustellen, aber gute Trainingsergebnisse
bestätigten meine Entscheidung.

Ski2b: Was hattest Du Dir eigentlich für Deinen Saisonauftakt erhofft?
Petra: Für den Saisonauftakt in Sölden hätte ich mir gewünscht im zweiten Durchgang dabei zu sein, aber leider bin ich nach wenigen Metern ausgeschieden. Aber meine Schwerpunkte liegen auch dieses Jahr wieder in den
schnellen Disziplinen.

Ski2b: Wie bewertest Du generell den Weltcup-Auftakt in Sölden mit der dann anschließenden Pause bis Ende November in Übersee?
Petra: Der Weltcup-Auftakt in Sölden stellt zunächst einen ersten internationalen Vergleich dar. Ich persönlich würde dies allerdings nicht überbewerten, da in der anschließenden Pause bis Ende November noch genügend Zeit zum Training bleibt. Und für mich beginnt der Weltcup eigentlich erst beim ersten SG in Aspen.

Ski2b: Welche persönlichen Ziele hast Du Dir für die WM-Saison gesteckt?
Petra: Meine Ziele für diese Saison sind meine Trainingsleistungen auch im Rennen umsetzten zu können, konstantere Ergebnisse als im letzten Jahr zu erzielen, bei der WM in St. Moritz dabei zu sein und vor allem möchte ich gesund durch den Winter kommen.