Nun sind auch die Männer in die neue Weltcup-Saison gestartet. Der Sieg am Rettenbachferner in Sölden ging an den amtierenden Weltcup-Gesamtsieger Stephan Eberharter aus Österreich. Der Zillertaler gewann in der Gesamtzeit von 1:49.47 Min. vor dem Franzosen Frederic Covili (1:49.60 Min.) und dem Schweizer Michael von Grünigen (1:49.75 Min.).

Die arrivierten Fahrer dominieren:
Keine Neuigkeiten von der Riesenslalom-Front. Zwar war das Auftakt-Rennen vor 15.000 Zuschauern am Gletscher von Sölden bis zum Schluss spannend und die ersten sieben Fahrer der Gesamtwertung kamen denn auch aus sieben verschiedenen Ländern, doch an der Spitze stehen die bewährten Namen. Der Gesamt-Weltcupsieger vor dem Gewinner des Riesenslalom-Weltcups und dem amtierenden Riesenslalom-Weltmeister! Die Plätze vier und fünf gingen mit dem Norweger Kjetil Andre Aamodt und Bode Miller (USA) an weitere prominente Fahrer im Ski-Zirkus.

Qualität der Piste ein Problem:
Die ersten Fahrer fanden auf dem Gletscher noch eine nahezu perfekte Rennpiste vor. Doch bereits nach zehn Läufern zeigten sich erste Rippen und Wannen. Dadurch wurde für die Starter mit höheren Nummern das Erreichen eines guten Rennresultats zusätzlich erschwert. Im Finale musste der Start weiter nach unten verlegt werden und der Startintervall auf 40 Sekunden reduziert werden, da der Wind erneut stetig zunahm.

Andreas Ertl chancenlos:
Der einzige DSV-Fahrer hatte mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Der 27-jährige Andreas Ertl musste mit Startnummer 55 auf die Piste. Doch als 47. (1:02.82 Min.) verfehlte der Deutsche klar den 'Cut' der besten 30 Fahrer und somit auch den Final-Durchgang. Damit sieht es im deutschen Lager beim Riesenslalom weiterhin nicht rosig aus.