Paul Accola hat es erwischt. Am Freitag zog sich das Schweizer-Urgestein beim freien Training in Sölden einen Achillessehnenriss im linken Fuß zu. Bei der Computer-Tomographie stellte sich heraus, dass Accola auch Wirbelfrakturen erlitten hat. Der Schweizer wurde noch am Freitagabend operiert.

Karriere-Ende naht:
Die WM im eigenen Land ist für 'Paule' somit unerreichbar. St. Moritz 2003 findet definitiv ohne ihn statt. Vermutlich neigt sich damit auch seine Karriere dem Ende entgegen. Damit würde einer der Großen die Skibühne verlassen. 1992 hatte der Schweizer sogar den Gesamt-Weltcup gewonnen. Auch in den letzten Jahren war Accola in der Kombination noch immer für Medaillen gut gewesen.

Lange Pause steht an:
"Auf jeden Fall bedingen die Verletzungen eine Pause von mehreren Monaten", sagte der Schweizer Teamarzt Walter Frey.

Accola will Ende nicht wahrhaben:
"Schauen wir vorwärts, wir packen's schon", meinte Pauli, bevor er unters Messer musste. "Wir werden alle Mittel ausschöpfen, damit Pauli wieder zurückkommen kann", erklärte Trainer Karl Frehsner, der erklärte, dass Accola zuletzt in hervorragender Form gewesen war.