Nach die Berner Bürger in den letzten Tagen eine Absage an die Olympiscchen Spiele erteilt haben, stehen die Chancen für Konkurrent Salzburg immer besser.

Finanzielle Sicherungen
Das Salzburger Olympia-Büro unter dem Vorsitz von Generaldirektor Dr. Egon Winkler hat alleine für die Olympia-Bewerbung noch 7 Millionen Euro zur Verfügung. In den letzten Tagen wurde Seitens der Österreichischen Regierung ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, dass dem Organisationsbüro diese Summe zusichert. Somit hat man in Salzburg ein sicheres Polster und kann auch finanziell positiv in die Zukunft schauen.

Umfassende Bewerbung
Der nächste wichtige Termin für die Salzburger und die Mitkonkurenten ist der 10. Januar 2003. Bis dahin muß beim IOC, dem internationalen olympischen Komitee, eine weitere mindestens 600 Seiten starke Bewerbung vorliegen. Im Februar wird dann eine Abordnung des IOC die bis dahin noch ausstehenden Orte besuchen, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Salzburg, Vancouver oder Pyeongchang
Am 02. Juli 2003 fällt in Prag die Entscheidung, ob die Olympische Flagge in Salzburg, Vancouver (Kanada) oder Pyeongchang (Südkorea) Einzug hält. Damit wären die Winterspiele zweimal nacheinander nach Albertville 1992 und Lillehammer 1994 erneut in Europa.
Leo Wallner, Präsident des Österreichisches Olympia Komitees, sieht die größere Sicherheit in Europa neben der günstigeren Verkehrsverhältnisse als zwei der wichtigen Pluspunkte für Salzburg als Austragungsort der Spiele.

Die Hoffnung nie aufgeben ...
Das Organisationskomitee in Pyeongchang in Südkorea hat die Hoffnung aber auch noch nicht aufgegeben - man rechnet immer noch damit, dass am Ende des 03. Juli 2003 das Los die Südkoreaner trifft.
Ein Sprecher des dortigen Organisationskomitees sieht eine positive Entscheidung für Pyeongchang als Bereicherung für den asiatisachen Wintersport.