Österreichs Skisportler bleiben auch bei der Vorbereitung zur neuen Skisaison vom Verletzungspech verfolgt.

Nicht nur Hermann Maier musste nach seiner schmerzhaften Schuhrandprellung vorzeitig sein Training auf der südlichen Erd-Halbkugel (Chile) beenden, nun hat es auch den amtierenden Slalom-Weltmeister Mario Matt beim Sommertraining in Neuseeland erwischt. Am Montag stürzte das Slalom-Ass beim Training auf seine operierte Schulter und muss nun am Dienstag nach Hause fliegen.

Matt teilt Maiers Schicksal:
Wie Maier gehörte Matt ebenfalls zu den verletzten Topfahrern des ÖSV, die bei Olympia 2002 in Salt Lake City passen mussten. Mario hatte sich beim Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel zuvor an der Schulter verletzt, genau auf diese Schulter stürzte der Slalomspezialist jetzt wieder beim Training in Treble Cone (Südinsel von Neuseeland).

Kein Bruch:
Die Auswertung der Röntgenaufnahmen ergab laut Teamarzt Franz Seibert keinen Befund eines Bruches. Zur genauen Bewertung der Verletzung begiebt sich Matt jedoch auf den Heimflug. In Österreich wird er von dem Ärzteteam untersucht, das ihn operiert hatte.

Auch Pranger pausiert
Auch Manfred Pranger muss derzeit auf weitere Trainingseinheiten in Neuseeland verzichten. Bei einem Sturz mit einem Quad (Vierrädriges Motorrad) verletzte er sich ebenfalls an der Schulter.