Auch nach dem Kongress des Internationalen Skiverbandes (FIS) in Portoroz ist noch nicht abschließend geklärt, ob der dort zur Durchführung beschlossene Nationen-Cup im alpinen Ski-Weltcup definitiv Ende Dezember in Bormio stattfindet wird. Eine endgültige Entscheidung darüber will die FIS in den kommenden zwei Wochen treffen. Sollte der angestrebte Ablauf nicht eingehalten werden können und der Wettbewerb nicht ausgetragen werden, dann würde an Stelle des Nationen-Cups wieder der Damen-Nachtslalom am Semmering bzw. eine Abfahrt in Bormio in den Renn-Kalender rutschen.

ÖSV-Präsident Schröcksnadel bleibt kritisch:
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, FIS-Vorstandsmitglied seit Portoroz, bestreitet, dass der Nationencup - ein skisportliches Pendant zum Tennis-Daviscup oder Golf-Ryder-Cup - ausgetragen wird. "Es gibt kein Geld, keinen Veranstalter und keine TV-Stationen. Wir haben zwar prinzipiell zugestimmt, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Und wenn die Nebenregeln nicht stimmen, fahren wir ohnehin nicht mit", sagte Schröcksnadel.