Auf dem Kongress des Internationalen Skiverbandes (FIS) in Portoroz (Slowenien) will FIS-Präsident Kaspar das Thema Doping zu einem Schwerpunkt der Diskussion machen und den "Dopingsumpf rücksichtslos austrocknen."

Wichtiges Thema:
Die Dopingproblematik ist einer der Schwerpunkte beim diesjährigen Kongress des Internationalen Skiverbandes (FIS) im slowenischen Portoroz. FIS-Präsident Gian-Franco Kasper erklärte die Dopingfrage zum "wichtigsten Thema, das hoffentlich viele Diskussionen auslösen wird". Er stellt zudem in Aussicht, "schnell und unbürokratisch die notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um den Dopingsumpf rücksichtslos auszutrocknen".

Kasper vor der Wiederwahl:
Der Wiederwahl von Gian-Franco Kasper, der das Präsidentenamt 1998 von Marc Hodler übernommen hatte, steht eigentlich nichts im Wege. Er wird wohl für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt werden. Gegenkandidaten gibt es keinen. Desweiteren werden fünf der 17 Vorstandsmitglieder ausgetauscht. Österreich ersetzt den früheren ÖSV-Präsidenten Arnold Koller durch dessen Nachfolger Peter Schröcksnadel. Und mit der Finnin Marjo Matikainen (Langlauf-Weltmeisterin 1987) wird erstmals seit 50 Jahren wieder eine Frau in den FIS-Vorstand aufgenommen.

Innovationen werden angedacht:
Im alpinen Skisport soll über die Einführung eines Nationencups sowie über eine neuen Slalom-Regelung mit K.o.-System abgestimmt werden. In den einzelnen Arbeitsgruppen soll nach über 10-jähriger Denkpause erstmals wieder über eine Regelung im Sinne einer Abfahrtsqualifikation diskutiert werden. Dort sollen sich dann die besten 30 für das Rennen qualifizieren können.