Noch gibt man sich auf Seiten der britischen Olympischen Vereinigung (BOA) im Dopingfall Baxter gegenüber dem IOC und der ausgesprochenen Disqualifikation des Slalom-Dritten von Salt Lake City nicht mit den bisherigen Testergebnissen zufrieden. Die BOA bittet das IOC um noch aufgeschlüsseltere Tests.

Genaue Tests sollen Aufklärung bringen:
Für die Briten ist eine genaue Aufschlüsselung des Doping-Befundes bei Alain Baxter von enormer Bedeutung. Im Urin des Schotten hatte man die verbotene Substan Methamphetamin gefunden. Baxter hatte in den USA ein Nasenspray erworben, welches er üblicherweise auch in Europa benutzt. In den USA enthält dieses Spray jedoch Methamphetamin. "Wenn bestätigt wird, dass der Teil in Alain Baxters Dopingprobe der schleimlösende und nicht der stimulierende war, dann würde das Einfluss auf die Bestrafung durch den Internationalen Skiverband haben\", verdeutlicht BOA-Sprecher Philip Pope das Anliegen seines Verbandes.