Martina Ertl blickt auf eine wechselvolle Weltcup-Saison 2001/2002 zurück. Die amtierende Kombinatons-Weltmeisterin aus Lenggries hatte mit einigen Tiefen zu kämpfen. Es hagelte Kritik von Seiten der Medien, die, erfolgsverwöhnt aus den vergangenen Jahren, technische Mängel im Fahrstil beim Riesenslalom und Slalom ausmachten.

Die Kämpferin:
Doch Martina ist als Kämpferin bekannt. Auch in diesem Ski-Winter zog sie sich am eigenen Schopf aus dem 'Sumpf' heraus und setzte den Druck, der auf ihr lastete, bei Olympia in positive Energie um. In der Kombinationswertung landete sie schließlich nach Slalom und Abfahrt auf dem dritten Platz - Bronzemedaille!

Prächtige Form beim Weltcup-Finale:
Bei den Weltcup-Finals präsentiert sich die 28-Jährige bislang in prächtiger Form. Als letzte gestartet, holte sie auf einer eigentlich nicht mehr brauchbaren, weil langsamen, Piste überraschend den vierten Platz mit einer tollen Fahrt. Für den abschließenden Slalom am Sonntag darf man von der Power-Frau beim DSV noch einiges erwarten.