Zum Rennen um die Trophäe des diesjährigen Red Bull White Rush in Österreich traten 24 internationale und 21 nationale Freeskier aus insgesamt 12 verschiedenen Nationen an. Für einen Durchgang benötigten die Fahrer ca. 6 Minuten und ließen dabei 770 Meter Höhenunterschied hinter sich.

Kein „einfach drauf los“
Der Schwierigkeitsgrad wurde beim diesjährigen White Rush so hoch angelegt, sodass es für die Fahrer ohnehin kaum möglich gewesen wäre, über die gesamte Strecke „auf volles Risiko“ zu gehen. Auch aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse waren Taktik und Cleverness gefragt.

Volle Konzentration gefragt:
Der 4,8 Kilometer lange Kurs forderte volle Konzentration von den Fahrern. Um nur einige Abschnitte zu nennen, die dort zu bewältigen waren: am Start ein Sprung von der Terrasse des Hotels, ein bis zu 48 Grad steiler Hang mit schwierigen Passagen und der Weg durch einen ungefähr 100 Meter langen Tunnel, der in den Tagen zuvor mit Schnee präpariert wurde.

Acht Gewinner
Wegen des dichten Nebels musste dann das Finale aus Sicher-heitsgründen abgesagt werden. Die besten acht Fahrer im Gesamtfeld standen am Ende gemeinsam als Sieger fest. Auch die Preisgelder sollten fairerweise untereinander geteilt werden.

Die Finalisten 2002
Markus Wittner (AUT), Wolfgang Auderer (AUT), Roman Hofer (AUT), Juha Hautsalo (FIN) und Fritz Mayerhofer (AUT) in der internationalen Klasse - Christoph Marak (AUT), Emanuel Madlener (AUT) und Christopher Reindl (AUT) in der nationalen Klasse.