ÖSV Skifahrer Florian Seer mußte sich am vergangenen Dienstag einer fünfstündigen Operation unterziehen. Grund: bei einer Untersuchung nach den Nachtslalom in Schladming wurde ein Tumor im Wirbelkanal entdeckt.

Operation verlief ohne Probleme
Die Operation in Wien wurde von Prof. Karl Ungersböck und Prof. Christian Matula geleitet.
Nach der Operation teilte Prof. Christian Matula der Presse mit: "Ich habe höchsten Respekt vor diesem Burschen. Es ist erstaunlich, wie jemand mit so etwas eine derartige Leistung erbringen konnte. Er muss enorme Schmerzen gehabt haben, denn der Tumor hat den gesamten Wirbelkanal ausgefüllt und alles an Nerven dort verlagert."
Bei der Operation wurde der Tumor vollkommen entfernt. Florian Seer kann nach dieser Operation wieder normal gehen - laut Prof. Matula sei dies das Wichtigste.

Pause
Der 25-jährige ÖSV-Fahrer muß noch eine Woche im Wiener Krankenhaus bleiben, ehe ein ein spezielles Rehabilitationsprogramm beginnt.

Erleichterung beim ÖSV
ÖSV-Herren-Cheftrainer Toni Giger: "Ich bin riesig erleichtert, es sieht alles sehr gut aus."

Spartentrainer Gerd Ehn: "Ich bin zuversichtlich, dass Florian im Frühjahr das Aufbautraining wieder mitmacht."

ex-ÖSV-Star Marianna Salchinger: "Im ÖSV-Damenteam waren alle sehr bestürtzt. Stellvertretend für das Damen-Team wünsche ich ihm gute Besserung."