Die junge Kanadierin wurde am 10. März 1979 in St. Denis de Brompton geboren. In Kanada ist sie längst eine bekannte Skirenngröße und ihr größtes Ziel ist es einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Ihre Disziplinen sind die Abfahrt, Super G und die Kombination.

Ihre Karriere im Schnelldurchlauf:
Mit neun Jahren, zwei Jahre nach dem sie mit dem Skifahren angefangen hatte, nahm sie an ihren ersten Abfahrtsrennen teil. 1997 wurde sie Mitglied der kanadischen Nationalmannschaft und holte bei der Jugend-WM in Pra Loup 1999 den 9. Platz im Slalom. Bei der Nor-Am Tour machte sie 1999/2000 den 4. Platz im Slalom, den 3. in der Abfahrt und den ersten im Super G. In St. Anton schnitt sie 2001 jeweils mit dem Platz 33 in der Abfahrt und im Super G und mit einem 25. Rang im Slalom ab.

Wie alles anfing:
Sara-Maude, die auch die Spitznamen „Fluffy“ und „Bobby“ trägt, sagt, dass sie eigentlich nur mit dem Skifahren anfing, weil sie Gleichaltrige suchte und mit ihnen gemeinsam die Pisten „runterbrettern“ wollte. Ihr Ehrgeiz, Ihre Leidenschaft zum Skifahren und ihre Beharrlichkeit brachten sie dorthin, wo sie jetzt ist, zu den besten Skifahrern der Welt. Allein die Teilnahme an den Olympischen Spielen ist noch ein riesiger Traum von ihr, da es für sie nicht nur um Medaillen ginge, sondern um bestimmte Werte, die die Spiele vertreten.

Und sonst?
Auch in ihrer restlichen Freizeit treibt die 22-Jährige gerne Sport, besonders Tennis, Golf, Mountainbiking und Radfahren. Dazu ist sie der Meinung, dass Sport einen in so ziemlich jedem Lebensbereich weiterbringt, sowohl physisch, psychisch als auch sozial. Und dass sie gerne verreist ist wahrscheinlich, ist auch praktisch - so viel wie man in ihrem Job rumkommt... Ansonsten findet sie es sehr traurig, dass einige Sportler Drogen konsumieren, um ihre Leistungen zu pushen, und das nur, weil ihnen Respekt gegenüber dem Sport, der Fairness und vor allem gegenüber sich selbst fehlt.

Ihr Motto:
Man soll die Gegenwart zwar zu schätzen wissen und genießen, doch ist es auch wichtig mal was zu riskieren und aus seinen Fehlern zu lernen.