Die Schweizerin, die am 8. Juli 1975 geboren wurde, wohnt noch immer bei ihren Eltern auf der Riederalp im Wallis. Sie genießt die Natur und die Umgebung der Berge, sowohl im Sommer als auch im Winter.

Ihrer Familie sehr dankbar:
Lilian ist ihrer Familie sehr dankbar und jedem auf eine ganz eigene Art. Ihrer Mutter, weil sie immer ein offenes Ohr für sie hat, ihr bei der Lösung von Problemen hilft und sagt darüber: ‚Immer, nachdem sich Mummy ein Problem angehört hat, sieht die Welt wieder zum Erobern aus’.
Über ihren Vater sagt sie, dass er ihr größter stiller Förderer ist. Er hat nie Anstrengungen gescheut, um mit ihr zu trainieren, und tut dies auch jetzt nicht, wenn eine weite Reise zu einem ihrer Rennen bevorsteht.
Dank ihres Bruders hat sie eine Menge mehr Trainingsstunden absolviert, immerhin ist es zu zweit lustiger, als allein. Dazu ist sie davon überzeugt, dass er ein ‚harter Meister’ ist.

Das Skirennfahren:
Begonnen hat das Skirennfahren damit, dass Lilian, als sie 8 Jahre alt war, und ihr Bruder ihre Mutter damit überrascht haben, dass sie einem Verein beigetreten waren und schon bald darauf das erste Rennen anstand. Bald darauf kam sie in eine Mannschaft, von dort in einen Kader. 1992 fuhr sie dann für die Junioren-Nationalmannschaft, danach wechselte ihr Aufenthalt, mal fuhr sie im B-Kader, mal im A-Kader. Trotzdem ist sie weiterhin der Trainingsgruppe der Weltcup-Technikerinnen zugeteilt.

Verletzungsteufel:
1995 stürzte Lilian und riss sich das Kreuzband des rechten Knies, was sechs Monate Pause bedeutete. Ein Jahr später - 1996 - passierte ihr das gleiche mit dem Kreuzband des rechten Knies, was wiederum sechs Monate Pause bedeutete. Dazu kommt ein Mittelhandknochenbruch, den sie sich einfing, als ihr bei einem Europacup-Slalom in Tschechien eine Slalomstange auf die Hand schlug.
Doch die Rennbahnklinik Muttenz flickte die inzwischen 26-Jährige wieder gut zusammen, sodass nicht einmal Restbeschwerden blieben.

Carpe Diem!

Das ist ihr Motto für jeden Tag, den sie immer neu erleben will. Dazu hat sie sich vorgenommen, jeden Tag möglichst wenig Leute zu ärgern.