Ein Jahr nach der Eröffnung der ganzjährig geöffneten, längsten Indoor-Piste der Welt zieht der Geschäftsführer Marc Girardelli Bilanz. Immerhin ermöglichten 600.000 Besucher einen Umsatz in zweistelliger Millionenhöhe. Doch das „Klassenziel“ ist noch nicht erreicht, denn die Konkurrenz, namentlich die Alpinhalle in Neuss, zählte deutlich mehr Besucher.

Neue Ideen sind gefragt:
Aber Girardelli hat im Kampf um die Kundschaft schon neue Ideen. Er ist davon überzeugt, dass „seine“ Halle nun mal die bessere ist, will nicht nur wie bislang die norwegische und russische Nationalmannschaft dort trainieren lassen, sondern ist sich auch sicher, es ermöglichen zu können, dass irgendwann Ski-Weltcuprennen dort ausgetragen werden.
Auch in weiteren Plänen sieht er vor das Center noch attraktiver zu gestalten. Die Atmosphäre und das Ambiente sollen angenehmer, das Sportangebot umfangreicher werden. Auch ein Hotel oberhalb der Abfahrt ist vorgesehen.
Diese Maßnahmen sollen dazu führen, dass noch mehr Leute das Alpincenter besuchen. Außerdem sollen diese Leute dann die Piste mehr auslasten und nicht nur wie bisher in der Hauptsache die Restaurationsmöglichkeiten nutzen. Doch schon die alleinige Realisierung dieser Vorhaben stellt sich als äußerst schwierig heraus.