Der am 08.02.1970 in Maurach geborene sympathische Tiroler
ist das „Steh-auf-Männchen“ des österreichischen Ski-Zirkus. Denn er hatte mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen. Es wird behauptet, er habe mehr Zeit bei der Rehabilitation als beim Training verbracht. Nach seiner letzten Verletzung Mitte Jaunar 2000, ein schwerer 'Defekt' im Knie, schien die glücklos verlaufene Karriere eines hochtalentierten Rennläufers beendet zu sein.

Das Comeback:
Doch der ewige Pechvogel im ÖSV-Team schaffte in der Abfahrt von Beaver Creek 2000/01 ein sensationelles
Comeback. Nach Absprache mit dem Österreichischen Alpinchef Hans Pum entschloss sich der zweifache Familienvater, das Skifahren doch noch nicht aufzugeben. "Das habe ich fast noch nie erlebt. Normalerweise dauert es ein bis zwei Jahre, bis man so eine schwere Verletzung verdaut hat. Bei Peter Rzehak war die Zusammenarbeit zwischen den diversen Spezialisten optimal", sagte ÖSV-Abfahrtstrainer Robert Trenkwalder.

Blick in die Zukunft:
Es ist Peter Rzehak zu wünschen, dass es auch in Zukunft so gut für ihn läuft. "Denn zwei Jahre", sagte der sympathische Tiroler, "will ich noch Rennen fahren."