Squaw Valley, California - Wegen Schneemangels an der Ostküste findet die Jeep King of the Mountain Abfahrt nicht in Loon Mountain (New Hampshire) statt, sondern am Samstag, den 12. Januar, in Squaw Valley (California). Das Rennen wird auf der Olympia-Strecke von 1960 ausgetragen, einem der anspruchsvollsten Hänge der gesamten Tour mit einem starken Gefälle und wurde daher schon als „Mini-Hahnenkamm“ bezeichnet: steil und schnell.

Profi-Tour:
Das “Jeep King of the Mountain”-Rennen ist die einzige professionelle Downhill-Tour der Welt. Die Rennserie bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Besten der besten Downhiller bei der Arbeit zu sehen, darunter Goldmedaillengewinner Jean-Luc Cretier (Olympia ’98 Nagano) und Tommy Moe (Olympia ’94 Lillehammer). Die Jeep King of the Mountain kann auf eine beeindruckende Geschichte zurückblicken, in ihrem achtjährigen Bestehen konnten sieben der letzten acht Goldmedaillengewinner präsentiert werden.
Tommy Moe und Kyle Rasmussen vom Team USA sind die Favoriten für das Rennen in Squaw. Rasmussen siegte bereits am 8. Dezember am Mammoth Mountain mit einem knappen Zeitabstand von 0,06 Sekunden vor dem Schweizer Daniel Mahrer. Die Schweiz führt in der Teamwertung. In jedem Rennen winkt ein beachtliches Preisgeld von 100.000 Dollar und das Siegerteam fährt mit gleich zwei neuen Jeeps nach Hause. Der Gesamtsieger in der Einzelwertung, der sich King of the Mountain nennen darf, wird mit einer ‚INFINITY Prelude MTS’-Heimlautsprecheranlage belohnt.

Auch ein deutscher Fahrer konnte schon einmal den Gesamtsieg erringen - Martin Fiala!