Olympia, ade! Der Arzt von Hermann Maier, Dr. Arthur Trost, äußerte sich im Interview mit den Salzburger Nachrichten skeptisch über einen Olympia-Start des 'Herminators'. "Das ist illusorisch. Die Genesung verläuft zwar optimal und ich hoffe, dass die Knochenheilung weiter so gut voran schreitet. Aber bis Olympia wird es nicht reichen". Eine genauen Termin für das Weltcup-Comeback von Maier konnte Trost nicht nennen.

"Weihnachtswunder" blieb aus
Maier steht bereits seit dem 21. Dezember wieder auf Skiern und trainiert für sein Comeback im alpinen Rennzirkus. Die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City waren ein wichtiger Ansporn für den Skistar. Doch auf Olympia angesprochen, sagte Maier bereits nach den ersten Testfahrten auf Skiern: "Das kommt wahrscheinlich zu früh. Da müsste schon ein Weihnachtswunder passieren."

Am 24. August 2001 ist der Doppelolympia-Sieger von Nagano durch einen unvorsichtigen Autofahrer in Radstadt schwer verletzt worden. Der deutsche PKW-Fahrer nahm Maier die Vorfahrt und schickte ihn und sein Motorrad dadurch in den Graben. Eine Amputation des schwer verletzten Beines wurde sogar bedacht.

Teamkollegen sind in Form
Nun ist die Medaillenhoffnung für Olympia 2002 an die Teamkollegen im Österreichischen Skiverband (ÖSV) geknüpft. Stephan Eberharter ist als derzeit Weltcupführender sicherlich für gute Plazierungen prädestiniert. Es finden sich insgesamt 7 Österreicher unter den Top 20 im Weltcup... also: toi, toi, toi!