Genau 26 Tage nach seinem schweren Sturz beim Abfahrtsrennen im französischen Val d`Isere hat sich der Schweizer Skirennläufer Silvano Beltrametti im Rahmen einer Pressekonferenz erstmals wieder der Öffentlichkeit präsentiert. Der seit dem Unfall querschnittsgelähmte Beltrametti, der in Val d`Isere bei seinem Sturz sämtliche Absperrzäune durchschlagen hatte, machte bei der Veranstaltung in Nottwil (Schweiz) einen erstaunlich guten Eindruck.

Viele Höhen und Tiefen durchlebt:
"Ich habe in den vergangenen dreieinhalb Wochen viele Höhen und Tiefen gehabt", legte der Schweizer sein Gefühlsleben offen dar, dankte aber auch zugleich für die zahlreichen Briefe, die ihn in dieser schweren Zeit erreicht hatten.
"Gott hat es so gewollt, das ich diese Aufgabe zu bewältigen habe", erklärte der Eidgenosse, der seinen Unfall als Schicksal akzeptieren wolle.

Extrem harte Zeit steht bevor:
Er wisse genau, dass ihm nun eine extrem harte Zeit bevorstünde, schätzte Beltrametti seine nähere Zukunft realistisch ein. Vier bis fünf Monate werde er nunmehr im Paraplegikerzentrum zubringen müssen. Dort warte auf ihn nun ein hartes Trainingslager, das härteste, das er je gehabt habe.