Der Deutsche Skiverband geht im Februar mit einer neuen Funsport-Wettkampfserie an den Start, nachdem er in diesem Jahr den Carving-Wettbewerb „DSV Salomon Carving Pokal“ eingestellt hatte. Das Regelwerk war zu kompliziert, das Wettkampfformat hatte nicht die Resonanz erhalten, die sich die Veranstalter erhofft hatten, begründete DSV-Wettkampfkoordinator Dr. Hubert Brühl gegenüber Ski2b. Jetzt sollen Aufsehen erregende Sprünge auf buckeligen Pisten Teilnehmern, Zuschauern und nicht zuletzt dem DSV zum nötigen Kick verhelfen.

Duell-Modus:
Die „DSV Skiercross Tour“ wird im K.O.-Verfahren ausgetragen: Jeweils vier Läufer starten gleichzeitig, die zwei schnellsten kommen weiter. Dieser Modus setzt sich bis zum Finallauf der besten vier Fahrer fort. Ein einfaches System, das für Zuschauer leicht nachzuvollziehen ist.

Hindernisse auf dem Weg zum Sieg:
Skiercross wird auf einer Strecke mit künstlichen Hindernissen gefahren. Tunnel, Wassergräben, Buckel, Schanzen und Steilkurven garantieren Fahrspaß bei den Läufern und Show-Spaß bei den Zuschauern an der Piste.

Gedrängelt wird nicht:
Damit es im Gerangel von vier nebeneinander fahrenden ‘Skiercrossern’ nicht zu heiß hergeht, ermahnen die Wettkampfregeln zum Fairplay: „Stöcke dienen ausschließlich zur Sicherung der Balance“, heißt es dort zum Beispiel, und „absichtliche Behinderung von Teilnehmern wird als Foul registriert und führt zur Disqualifikation“.

Drei Termine im Februar:
An drei Wochenenden im Februar werden die Rennen ausgetragen. Los geht es am 02. und 03. Februar in Oberstdorf am Nebelhorn, weiter in Garmisch-Partenkirchen am 09. und 10. Februar. Endstation der Tour ist in Bischofswiesen (23. und 24. Februar).

Pokale und Sachpreise für die Besten:
Startberechtigt ist prinzipiell jeder, der sich die Strecke zutraut sowie über körperliche Fitness und gute skifahrerische Fähigkeiten verfügt. Die besten drei Skiercrosser jeder Klasse werden mit Pokalen geehrt und mit Sachpreisen des Sponsors Salomon belohnt.