Lokalmatador Kristian Ghedina (Italien) war im ersten Abfahrtsraining von Val Gardena mit großem Abstand der schnellste im Feld.
Nur der Österreicher Stephan Eberharter konnte direkt hinter ihm den Rückstand einigermaßen klein halten. Dahinter trennten Ghedina allerdings mit über eine Sekunde Vorsprung Welten von der Konkurrenz.

Sehr gute Bedingungen aber auch Kritik
Die Piste in Val Gardena ist in einem sehr guten Zustand, obwohl einigen Fahrern zu viele vereiste Streckenabschnitte sauer aufstoßen. Hier hätte der normale Kunstschnee ausgereicht, so zumindest die Meinung einiger österreichischen Fahrer. Ghedina hatte auf seiner Hausstrecke allerdings keine Bedenken auch im ersten Training voll durchzufahren.

Rauffer startet wieder
Neben Stefan Stankalla, der im Training den 52. Platz belegte, griff auch Max Rauffer nach seiner Verletzungspause wieder in das Weltcupgeschehen ein. Dabei dürfte sein 65. Rang weniger wichtig gewesen sein, als die Tatsache, dass er ohne Probleme durchfahren konnte.

Diskussionen um die Sicherheit beschäftigen die Fahrer
Natürlich drehen sich die Gedanken der Sportler neben der Jagd nach Hundertstelsekunden auch um den Unfall Beltramettis, der eine grundsätzliche Diskussion über die Sicherheit im Skisport entfachte.
Unterdessen gibt sich der Schweizer optimistisch und ließ ausrichten, dass er kämpfen werde.

Das Ergebnis des ersten Trainings:
1. Kristian Ghedina ITA 2:02,91
2. Stephan Eberharter AUT 2:03,70
3. Franco Cavegn SUI 2:04,65
4. Fritz Strobl AUT 2:05,17
5. Pierre-Emmanuel Dalcin FRA 2:05,34