Jubel beim Team Germany. Nach 24 Stunden der Schinderei fielen sich Michi Brunner und sein Partner Christian Deißenböck jubelnd in die Arme. Die Deutschen konnten zurecht glücklich in die Kameras lächeln, hatten sie doch gerade das härteste Ski-Rennen der Welt gewonnen. Insgesamt benötigten sie für die 76 gefahrenen Runden eine reine Laufzeit von 2:54:28 Stunden. Platz zwei holte sich das Team Schweiz (76 Abfahrten; 2:56:10 Stunden) vor dem Team USA (76 Abfahrten 3:00:07 Stunden).

Souveräner Sieg:
Der Sieg der beiden Jungs aus Deutschland schien ab der Mitte des Rennens auch nicht mehr in Gefahr zu geraten. Runde um Runde legten die beiden Skirennläufer die Bestzeit vor, vergrößerten so konitunierlich auf jeder der 4,2 Kilometer langen Abfahrten den Vorsprung auf das Team Schweiz. 15 Minuten Erholung hatten alle Teams im Anschluss an eine Abfahrt dann in der Gondel, die die Athleten erneut zum Starthang hinauf brachte.

Sieben Teams hielten durch:
Von insgesamt zehn gestarteten Teams kamen sieben ins Ziel. Die Mannschaften aus Vail, Österreich und Neuseeland mussten vorzeitig aufgeben. Die beiden Damenmannschaften (Kanada und USA) lieferten sich bis in die letzte Abfahrt hinein ein packendes Duell. Die Girls aus Canada verteidigten schließlich nach 75 Abfahrten einen Vorsprung von 19! Sekunden.

Fahren für den guten Zweck:
Nicht unerwähnt bleiben darf der eigentliche Sinn und Zweck dieser außergewöhnlichen Sportveranstaltung. Die Athleten quälen sich nämlich für einen guten Zweck. Und es hat sich auch dieses Mal wieder richtig gelohnt. 210.000 US Dollar konnten auf diese Weise eingefahren werden.