"Ich widme diesen Sieg Regine". Nach dem Gewinn des ersten Weltcup-Slaloms der olympischen Saison in Copper Mountain (Colorado), ließ die 26-jährige Laure Pequegnot ihren Gefühlen freien Lauf.

Im Rennen nur an Regine gedacht:
"Das ist ein toller Tag. Ich habe diesen Sieg heute nicht nur für mich errungen, sondern für mein gesamtes Team und besonders für Regine. Ich habe im Rennen nur an sie gedacht. Als mir im zweiten Durchgang der Helm verrutschte, da habe ich zunächt richtig verkrampft, aber dann erinnerte ich mich daran, dass Regine in solchen Situationen immer gegen alle Widrigkeiten angkämpft hat. Also habe ich mich mit aller Macht durch den Parcours gekämpft und wurde am Ende dafür belohnt. Mein Hauptziel gilt natürlich den Olympischen Spielen in Salt Lake City, aber eins nach dem anderen. Ich habe bewiesen, dass ich gewinnen kann und nun will ich im Weltcup weiter Leistung zeigen.

Österreicher atmen auf:
Selten sieht man bei Österreichs Cheftrainer Hans Pum ein Lächeln auf dem Gesicht. Nach all den verletzungsbedingten Rückschlägen, die sein Team in der letzten Zeit zu verkraften hatte, kam der Angriff der jungen Austria-Girls gerade zur rechten Zeit. Christine Sonring und Carina Raich haben die erfolgsverwöhnten Österreicher mit Platz 2 und Platz 3 im Slalom von Copper Mountain nunmehr wieder in die richtige Spur gefahren.

Christine Sponring:
"Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen, obwohl sich dennoch einige kleine Fehler in meine Läufe eingeschlichen haben. Ich werde weiter mein Bestes geben. Vielleicht werde ich dann für Salt Lake City nominiert.

Carina Raich: "Wichtiger Tag für mich"
"Das ist ein wichtiger Tag für mich. Nun muss ich weiter konstante Leitungen bringen. Dann kann ich mir einen Platz im Olympia-Team verdienen. Ich wette, dass Benni jetzt mächtig stolz auf mich ist", sagte Carina in Richtung ihres berühmten Bruders und erfolgreichen Slalomfahrers Benjamin Raich.