Genau eine Woche nach dem tragischen Zusammenstoß am Pitztaler Gletscher wird die tödlich verunglückte Ski-Rennläuferin Regine Cavagnoud (Frankreich) am heutigen Montag auf dem Friedhof ihres Heimatortes La Clusaz im engsten Familienkreis beigesetzt.

Abschied mit Tränen in den Augen:
Regine Cavagnoud war bis heute im Gemeindehaus von La Clusaz aufgebahrt. Viele Menschen machten sich auf den Weg in ihre Heimatstadt, um Abschied zu nehmen. Vor allem junge Menschen kamen mit Tränen in den Augen.

In Innsbruck verstorben:
Die 31-jährige Ski-Weltmeisterin war am vergangenen Mittwoch in der Universitätsklinik in Innsbruck an den schweren Gehirnverletzungen, die sie sich bei dem Frontalcrash mit dem deutschen Nachwuchstrainer Markus Anwander zugezogen hatte, verstorben. Anwander geht es indes wieder etwas besser.

Ruf nach neuen Sicherheitsstandards:
"Wir brauchen einen Funkkanal, den alle Nationen benutzen können. Dann wäre der tragische Unfall sicher nicht passiert", forderte der deutsche Damen-Cheftrainer Wolfgang Maier. Er will zu diesem Thema einen Krisengipfel. Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft hat den Untersuchungsbericht zwar vor der Beisetzung des Skistars noch nicht veröffentlicht, doch als Ursache kristallisiert sich immer mehr die fehlende Funkkommunikation bei gemeinsamen Trainingseinheiten verschiedener Nationalteams heraus.